Motorradbatterie leer — TomTom Community

Motorradbatterie leer

Hallo alle zusammen!

Ich habe mein tomtom rider 500 an der Motorradbatterie angeschlossen, leider ist es mir schon zweimal passiert, wenn ich eine Woche nicht fahre aber das Navi nicht angeschlossen ist, dass meine Batterie leer ist.
Laut Werkstatt hat die Batterie keinen Schaden. Somit vermute ich, dass die Leitung bis zur Dockingstation Strom aus der Batterie zieht. Kann mir jemand helfen, was ich dagegen tun kann?

Antworten

  • LochfrassLochfrass Beiträge: 16,525
    Superusers
    Viele klemmen sie beim Standlicht an, so wie zb in diesem Thread.
    https://discussions.tomtom.com/de/discussion/comment/1708668#Comment_1708668
  • VN  HardyVN Hardy Beiträge: 40 [Renowned Wayfarer]
    Moin

    Die Dockingstation hat einen Spannungswandler eingebaut, von 12 Volt auf 5 Volt, somit zieht die Station immer Strom von der Batterie und saugt diese leer. Entweder einen Schalter einbauen oder wie an meinem Moped, an einem Zusatzverbraucheranschluß anklemmen. Bei mir gibt es 2 Anschlüsse davon, einer unter der Sitzbank und einer im Scheinwerfer. Diese haben auch Strom wenn keine Zündung an ist, schaltet aber ab, wenn das Zündschloss auf ganz aus gedreht wird.
  • Stau007Stau007 Beiträge: 3 [Apprentice Seeker]
    ok danke
  • BikerfanBikerfan Beiträge: 137 [Exalted Navigator]
    ich habe einen Stecker an das Originalkabel der Dockinghalterung angebracht und habe in der Verkleidung eine Steckdose.

    Das Kabel ist lang genug für Rangierlenkungen. Bei Nichtgebrauch ist es mittels wieder lösbarem Kabelbinder am Kabelbaum der linken Lenkerarmatur befestigt. Seit ich Tomtom Navis benutze, habe ich dies so an meinen Motorrädern gehabt.
    Das Ganze sieht bei meinem Motorrad dann so aus;

    oaja5svr7hg7.jpg
  • rapiddaurapiddau Beiträge: 410 [Supreme Pioneer]
    Mein Tipp, an die Hupe anschliessen. I.d.R ist diese nach Masse geschalten, d.h. es liegen 12V Zündungsplus an. Man benötigt einen Abzweigkabelschuh(stecker) und für die Masse einen Kabelringschuh zum anschrauben an eine beliebige Schraube am Rahmen...
    Vorteil: bereits abgesichert, geht sehr einfach zum montieren, lässt sich rückstandfrei zurückbauen.
    Von der Variante mit dem Standlicht rate ich eher ab, wenn diese mit dem Klemm"Stromdieben" gemacht wird, Oxidation, Kabelbruch sind die häufigsten Fehlerquellen...
  • JoergenKJoergenK Beiträge: 704 [Revered Pioneer]
    An welches Motorrad soll es angeschlossen werden? Viele Modelle (Yamaha, Suzuki) haben extra Anschlüsse für Zubehör u./o. Heizgriffe, die immer über Zündung geschaltet sind.
    Und bitte keine Stromdiebe benutzen, da tauchen immer wieder Probleme auf, weil die org. Kabel dabei beschädigt werden können.
  • oe5psloe5psl Beiträge: 728 [Revered Pioneer]
    bearbeitet Dezember 2020
    hallo Stau007,
    im Prinzip funktionieren alle Spannungsregler in etwa gleich, man hat eine Eingangsspannung (in Deinem Fall 12 Volt) und daraus braucht man für bestimmte Geräte eine Versorgungsspannung (wiederum in Deinem Fall) von 5 Volt.
    Die einfachste Variante, man nimmt einen Spannungsregler z.B. 7805 mit etwas Beschaltung an Kondensatoren, legt die Eingangsspannung auf den Eingang und zapft am Ausgang die 5 Volt für das GPS ab.
    Bei erhöhtem Strombedarf könnte es ein 78L05 sein, im Falle des Falles braucht man vielleicht sogar einen Kühlkörper um die Verlustwärme abzuführen. Um die Verlustleistung in Grenzen zu halten (z.B. bei einem Bordnetz von 24 Volt) könnte man zwei Spannungsregler in Serie schalten, der erste ist eventuell ein 78L12 und dahinter einen 78L05.
    In der Elektronik verwendet man noch eine Reihe weiterer Tvpen, z.B. für negative Spannungen, oder wenn der Ausgang lediglich um ein paar mV niedriger liegt als die Eingangsspannung, aber dann sollte man sich ohnehin intensiver mit der Materie beschäftigen.
    Dass diese Regelschaltung auch im Leerlauf Strom braucht siehst Du daran, dass die Batteriespannung mit der Zeit abfällt, wenn Du Pech hast sogar gegen 0 Volt, also sollte der Spannungsgegler an einer Stelle sitzen, wo die 12 Volt bei Zündung aus, wirklich weg geschalten sind.
    MfG. oe5psl
    1msdraqquozn.jpg

  • Stau007Stau007 Beiträge: 3 [Apprentice Seeker]
    Hab eine ktm adventure hätte sogar eine 12v Steckdose. Ist diese dann wasserdicht? Muss ich da etwas aufpassen
  • Fazer-ThomFazer-Thom Beiträge: 852 [Revered Pioneer]
    Stau007 schrieb: »
    Hab eine ktm adventure hätte sogar eine 12v Steckdose. Ist diese dann wasserdicht? Muss ich da etwas aufpassen

    Meistens sind die nicht wasserdicht, wenn etwas drinsteckt...
  • BikerfanBikerfan Beiträge: 137 [Exalted Navigator]
    Wenn sie einen Deckel hat, ist sie spritzwassergeschützt, aber nicht unbedingt wasserdicht. Wenn sie nicht unmittelbar im Wetter liegt, reicht spritzwassergeschützt. Wie du auf meinem Bild oben sehen kannst, ist das bei meinem Motorrad so. Seit Anbau in 2005 hab ich damit keinerlei Probleme und bin schon durch einigen Regen und Starkregen gefahren.
  • JoergenKJoergenK Beiträge: 704 [Revered Pioneer]
    bearbeitet Dezember 2020
    Der Steckdose macht in der Regel das Spritzwasser auch nichts aus, aber den Spannungswandler den man da rein steckt hat meistens eine Platine mit Elektronik drauf, die mag kein Wasser.
    Aber hinten an den Kontakten der Dose, kann man doch z.B. das Kabel von der Rider Halterung anschließen.

  • VN  HardyVN Hardy Beiträge: 40 [Renowned Wayfarer]
    Moin Leute

    Die Ausgangsfrage war wo er die Doggingstation vom TT beim Motorrad anschließt ohne das die Batterie ständig leer ist, das ist glaube ich ausreichend beantwortet. Der Spannungswandler spielt hier überhaupt keine Rolle mehr.
  • JoergenKJoergenK Beiträge: 704 [Revered Pioneer]
    VN Hardy schrieb: »
    Moin Leute

    Die Ausgangsfrage war wo er die Doggingstation vom TT beim Motorrad anschließt ohne das die Batterie ständig leer ist, das ist glaube ich ausreichend beantwortet. Der Spannungswandler spielt hier überhaupt keine Rolle mehr.

    Kommt drauf an welchen Spannungswandler du meinst. Der in der Halterung ist natürlich geschützt. Aber einer der in die Steckdose kommt (weil ja oben die Steckdose erwähnt wurde) der ist nicht geschützt. Wenn aber für dich die Frage ausreichend beantwortet wurde, warum der Kommentar?
    Allgemeine Hinweise können auch für andere Hilfreich sein!
  • BikerfanBikerfan Beiträge: 137 [Exalted Navigator]
    @JoergenK Erkläre mir bitte, was für ein "Spannungswandler" in dem Stecker sein soll. Ich habe einen normalen Stecker (die kleine Ausführung) bei Tante L... gekauft und das Kabel von der Doggingstation dran geschraubt. Stecker geöffnet, Kabel an die entsprechenden Pole angeschlossen, zugeschraubt, fertig.
  • JoergenKJoergenK Beiträge: 704 [Revered Pioneer]
    Scheinbar habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
    Es kam die Frage bezüglich Wasserdichtigkeit. Das sind die Steckdosen nicht, wenn was drinsteckt.
    Das macht aber bei einer direkten Verbindung, wie z.b. bei dir nichts aus. (Steckdose, Stecker, TomTom Halterung). Da ist keine weitere offene Elektronik.

    Ich wollte eigentlich darauf hinweisen, wenn jemand einen Spannungswandler in der Steckdose benutzt (12Volt zu 5Volt USB z.B.) dann ist dieser nicht Wasser geschützt.

    Ich hoffe das erklärt es jetzt.
  • BikerfanBikerfan Beiträge: 137 [Exalted Navigator]
    @JoergenK Alles klar :) .
    Ich schrieb auch, Wenn sie nicht unmittelbar im Wetter liegt, reicht spritzwassergeschützt.. Das hatte ich auch bei eingestecktem Stecker gemeint. War von mir auch ein wenig missverständlich ;)
  • JoergenKJoergenK Beiträge: 704 [Revered Pioneer]
    Dann ist ja jetzt alles geklärt! :p;)
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.

Wer ist in dieser Kategorie online0