Kondenswasser im TomTom Rider 400 - Seite 2 — TomTom Community

Kondenswasser im TomTom Rider 400

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Kommentare

  • thomgoothomgoo Beiträge: 9 [Apprentice Traveler]
    kumo schrieb:
    Ich habe die Moderatorin auf sein Anliegen aufmerksam gemacht.

    vielen Dank!
  • JoergenKJoergenK Beiträge: 609 [Exalted Navigator]
    Voyager1954 schrieb:
    Für Garantie / Gewährleistung ist immer der Händler zuständig ,das ist das Recht der Kunden

    Da muss ich dir widersprechen, um das mal klar zu stellen, zwischen Garantie und Gewährleistung gibt es einen entscheidenden Unterschied.

    Die Gewährleistung ist gesetzlich geregelt und findet nur zwischen Verkäufer und Käufer statt.
    Die Garantie ist eine freiwillige Zusage des Herstellers, womit er die Bedingungen bestimmen kann.

    Weitere Details dazu kann man hier nach lesen: https://www.channelpartner.de/a/der-unterschied-zwischen-garantie-und-gewaehrleistung,2593115

    Bei Mängel an gerade gekauften Artikel würde ich mich sofort an den Verkäufer wenden und Austausch Verlangen. Was ja auch bei den meisten Problemlos funktioniert.
  • SandflohSandfloh Beiträge: 215 [Renowned Wayfarer]
    Vorweg, ich bin kein Jurist!
    thomgoo schrieb:
    Ich habe heute Nachmittag nochmals Google zu dem Thema bemüht und dabei feststellen müssen, dass das "Kondensat-Thema" bereits seit der Auslieferung der ersten Geräte dieser Serie (vor mittlerweile bereits fast 3 Jahren!!!) immer wieder ein Problem ist.
    Mit dem heutigen Wissen, wie würde heute Deine Kaufentscheidung ausfallen?

    Hatte letztes Jahr wegen Umzug mir Kable-TV geordert, ausdrücklich nachgefragt ob Radio FM4 gesendet wird. Dann stellt sich nach 3 Monaten heraus, FM4 wird nicht ausgesendet, ist schon seit über 10 Jahren nicht mehr verfügbar.
    Sofort wegen Nichterfüllung fristlos den Vertrag gekündigt. Das hat die überhaupt nicht interessiert. Die haben aber von mir kein Geld mehr bekommen, Mails + Mahnungen wurden ausgetauscht und schlussendlich wurde mit Inkasso gedroht.
    Bin zum Verbraucherschutz und die haben mir für schmale 25,-€ ein Schreiben verfasst.

    Der Verbraucherschutz hat dann den gesamten Vertragsabschluss wegen "BGB § 155 Versteckter Einigungsmangel" angefochten und zusätzlich/vorsorglich auf "BGB § 123 Anfechtbarkeit wegen Täuschung oder Drohung" hingewiesen, mit Aussicht auf Klage.

    Schwupps war ich nicht nur sofort aus dem Vertrag raus, ich bekomme alle Kosten, als hätte der Kaufvertrag nie existiert, zurückerstattet.

    Zusätzlich, ich hatte ja auch den Rider 40 letztes Jahr für eine Woche. Nachdem ich hier im Forum las, dass der nicht auf normale Handschuhe reagiert, da lag der aber am selben Tag bei der Tante auf dem Tresen.

    Was mich damals arg verwunderte, die Verkäufer stellten sich ahnungslos, ich wäre aber der erste dem das Auffallen würde. Ich bin mir sicher, die wussten um die Handschuhproblematik. Nur, wenn man nicht nachfragt wird einem das auch nicht erzählt, man verschweigt den Produktmangel.
    JoergenK schrieb:
    Bei Mängel an gerade gekauften Artikel würde ich mich sofort an den Verkäufer wenden und Austausch Verlangen. Was ja auch bei den meisten Problemlos funktioniert.
    @JoergenK - Danke für den Link. Das war mir auch nicht mehr im Bewusstsein, es sind zwei Jahre Gewährleistung!

    Und so könnte sich ja nun @thomgoo die Frage stellen wie oft er nun tauschen möchte oder §155/§123 gegen den Verkäufer ziehen will und eine andere Kaufentscheidung fällen mag.
    Auf jeden Fall würde ich den Verkäufer sofort auf diesen Sachverhalt hinweisen!

    Der Sandfloh
  • thomgoothomgoo Beiträge: 9 [Apprentice Traveler]
    wow, na hier ist ja was los... ;)

    Als ich mich 2015 etwas intensiver nach einem Navi umgesehen habe, wollte ich eigentlich das Rider 400 ordern; die vielen negativen Rezensionen haben mich dann aber davon abgehalten und ich habe anstelle dessen das "alte" Rider V4 geordert.

    Das Rider V4 hat seit dem ich es besitzet nie irgendwelche Probleme gemacht; da es allerdings nicht sonderlich schnell ist und ich einige Funktionen etwas vermisst habe, habe ich mich vor ein paar Wochen dazu entschlossen ein aktuelles Navi zu ordern.
    Leider habe ich relativ blind darauf vertraut, dass die Kinderkrankheiten der ersten Serien nach drei Jahren wohl ausgemerzt sein sollten.

    Als das Display bei der ersten Benutzung sofort beschlagen war, habe ich mich schon ziemlich geärgert; insbesondere als ich im Nachhinein gelesen habe, dass das Display-Problem ein Problem ist, dass seit Anbeginn der Serie vor 3 Jahren immer wieder auftaucht und von TomTom bis jetzt nicht vollständig behoben wurde.

    Ich gehe derzeit aber davon aus, dass ich nun hoffentlich auch sehr zeitnah Ersatz von TomTom erhalten werde und dass das neue Gerät nicht wieder selbiges Problem aufweisen wird.

    Was mich aber noch mehr ärgert als das Display-Problem, ist dass offensichtlich die Software auch nach 3 Jahren noch immer nicht wirklich funktioniert!!!

    Ich hatte auf dieser ersten Tour mehrfach komplette Systemabstürze und musste das Navi neu starten; es war dann doch recht zeitintensiv die geladene Route, die ich abgefahren bin neu zu starten und dem Navi klarzumachen, dass ich nicht erst zum Startpunkt zurück will. Das hat zwar irgendwann funktioniert, nur habe ich dafür etwa 20 Minuten fluchend am Straßenrand gestanden.

    Mehrfach hatte ich auch das Problem, dass die Bildschirmdarstellung ins Hochformat gewechselt und dann eingefroren ist.

    Die meisten Funktionen des TomTom habe ich bislang noch gar nicht probiert, nur wenn es bei den rudimentärsten Funktionen schon so viele Probleme gibt, wird der Rest sicher auch nicht besser sein.

    Hätte ich vorher gewusst, dass die aktuelle Version des TomTom nach 3 Jahren noch immer so unausgereift ist, hätte ich wohl das Rider V4 noch für ein paar Jahre weitere verwendet und darauf gewartet, dass ein Hersteller mal ein wirklich gutes und funktionierendes Navi auf den Markt bringt.

    Zu dem Thema warum ich das defekte Gerät nicht einfach komplett dem Händler zurück geschickt habe: Um die Verkabelung anständig zu verlegen, musste ich das Motorrad halb zerlegen und an das Kabel einen passenden Stecker anlöten und verschrumpfen; ausserdem habe ich, nachdem ich für mein Motorrad keine wirklich "schöne" Halterung gefunden habe, habe ich eine Halterung gebaut; das war doch einiger Aufwand und der sollte nicht vollkommen "umsonst" gewesen sein, daher kam für mich jetzt auch kein Alternativ-Produkt von einem anderen Hersteller in Frage.

    Was TomTom sich mit der Rider-Serie in den vergangenen Jahren leistet, ist schlichtweg katastrophal; letzten Endes muss ich mir jedoch auch selbst einen Vorwurf machen; hätte ich zuvor besser recherchiert, hätte ich derzeit definitiv kein TomTom gekauft.

    Hier zum besseren Verständnis die Halterung; sie passt zu 100% für das TomTom, ist aber für ein anderes Navi nicht wirklich zu gebrauchen...


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  • KaeseherbyKaeseherby Beiträge: 7 [Apprentice Traveler]
    thomgoo schrieb:
    ausserdem habe ich, nachdem ich für mein Motorrad keine wirklich "schöne" Halterung gefunden habe, habe ich eine Halterung gebaut; das war doch einiger Aufwand und der sollte nicht vollkommen "umsonst" gewesen sein, daher kam für mich jetzt auch kein Alternativ-Produkt von einem anderen Hersteller in Frage.
    zuerst mal hallo und gleich vorweg, ich bin auch nur nutzer von tomtom und eigentlich aus einem anderen grund hier aber............

    ich fahr das tomtom bei wind und wetter, mit atv im winter bei minus 15° bis sommer am mittelmeer. ich hatte das anlaufen und blockieren einmal einfach so und ein zweites mal nach einem versuch. ansonsten funktioniert es immer. bei hoher luftfeuchtigkeit UND waagrecht liegend mit sonneneinstrahlung aufs display ging mein navi auch in die knie, nach dem losfahren und ne schräglage von ca 60° erholte es sich wieder und funktionierte perfekt. ein versuch ein paar tage später wiederholte den fehler. seit dem zeitpunkt keine probleme mehr, aber ich leg es wenn an der sonne immer mit dem bildschirm nach unten wenn es auf dem tisch flach liegt.
    jetzt kommen nur erfahrungen mit anderer elektronik und vermutung was bei dir hackt. fahrzeug elektronik wird immer zentral oder gefedert montiert, deine montage version bringt schläge aufs gerät mit denen elektronik ganz schlecht umgehen kann. die orginalhalterung macht aus schlägen schwingungen, das mag elektronik gut ab. deine halterung hat eher die neigung aus den schlägen, schläge mit vibrationen zu machen, ich denke nicht dass das förderlich ist, und das auch noch direkt auf der flucht achse, gabel holm. zum drehen von der ansicht, wenn ich mein navi in dem winkel halte hat es auch probleme, mein smartfon aber auch, und extra getestet das nokia und das samson auch. von wo soll in dieser stellung das navi wissen ob das jetzt erdanziehung ist oder bremsen, eventuell könnte es auch beschleunigung oder fliehkraft sein, oder doch zwei der sachen gemischt oder sich aufhebend. ich hoffe ich habe dir damit denkanstösse gegeben die zur lösung des problemes helfen. LG Herby
  • thomgoothomgoo Beiträge: 9 [Apprentice Traveler]
    Hallo Herby,
    vielen Dank für Deine Antwort.

    Zu dem ungewollten "Formatwechsel" scheint es wohl die Lösung zu geben, dass sich dieser deaktivieren lässt; da mein Navi jedoch gerade bei TomTom ist, kann ich das jetzt nicht testen; soweit das jedoch eine Lösung für das Problem ist, kann ich damit leben.

    Nur ändert das nichts an den kompletten Systemabstürzen, die ich erlebt habe...

    Dass die Halterung ein Problem sein soll, halte ich für vollkommen ausgeschlossen; es gibt etliche Halterungen, die eine identische oder auch sehr ähnliche "Belastung" auf das Navi ausüben und sie funktionieren alle tadellos!
    Im Gegenteil; wenn überhaupt, kann der abgewinkelte Aluminium-Bügel meiner Halterung, im Vergleich zu manch anderer Halterung, ehr noch Stöße absorbieren.

    An der Harley, die wesentlich mehr vibriert und obendrein ein sehr hartes Fahrwerk hat, hat eine Halterung direkt auf dem Lenkkopf mit dem Rider V4 in den vergangenen Jahren keinerlei Probleme gemacht.

    Ein Motorrad-Navi muss robust genug sein, dass es Vibrationen, Temperaturen, Regen und Sonne aushält (so wie das Rider V4); bei einem Smartphone, dass auch als Navi genutzt wird mag das generell möglicherweise anders sein; aber auch die funktionieren mit ähnlichen Halterungen am Motorrad.

    Hier ein paar Beispiele zu Halterungen, die allesamt funktionieren; da kann dann auch meine Halterung ehr nicht das Problem sein.

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  • bonsipogibonsipogi Beiträge: 177 [Exalted Navigator]



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    Was ist das denn für eine Halterung? Gibt es einen Link?
  • thomgoothomgoo Beiträge: 9 [Apprentice Traveler]
    Herrmann-Mechatronik.
  • SandflohSandfloh Beiträge: 215 [Renowned Wayfarer]
    Was Herby da alles auflistet, das liest sich ja wie ein medizinischer Beipackzettel.

    Ich finde das einen sehr gelungenen Halter!
    Diese RAM-Mount Lösung die ja Tomtom selber beilegt würde ich da weitaus kritischer sehen. Habe erst am Sonntag einen Rider 2013 an der voll ausgefahren RAM-Mount begutachten können. Da würde ich schon vermuten dass sich das System irgendwann aufschaukelt.

    Mir fiel noch dieser Thread zu zerbröselnden TT-Navi-Halter ein.
    Zitat von Tomtom !
    "Ich persönlich hätte spontan auch darauf getippt dass Vibrationen diesen Defekt verursachen. Denn das Gerät ist relativ schwer und die Halterung kann, je nach Befestigung, dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden."

    Im 400er Handbuch findet sich zum Thema Montage nur ein einziger Warnhinweis:
    "Ziehen Sie die Schrauben und Schraubenmuttern nicht übermäßig stark an. Ein übermäßig starkes Anziehen von Schrauben und Schraubenmuttern kann eine Rissbildung an Teilen des Halterungssets verursachen und die Lenkstange beschädigen"

    Der Sandfloh
  • Lorenz1Lorenz1 Beiträge: 570 [Renowned Wayfarer]
    Hallo,

    @thomgoo
    zunächst, die Halterung gefällt mir sehr gut. Die Position ist auch gut, solange sie keine Anzeigen im Cockpit verdeckt.

    Zu den Abstürzen und dem Kondenswasserproblemen kann ich leider nichts beitragen. Ich hoff , dass TT dein 'Montagsgerät' austauscht.

    Wie schon geschrieben, das Drehen vom Hoch- zum Querformat lässt sich im Menü ausschalten. Ich habe meinen Rider 400 im Querformat über dem Cockpit montiert und das selbstständige Drehen ausgeschaltet.

    Wenn du auf einer Route 'in der Mitte' einsteigen möchtest, also die Route erst mit z.B. Punkt 7 beginnen möchtest, tippst du nach dem Laden der Route auf Punkt 7 und wählst aus dem Menü zum Punkt Route von hier starten. Du wirst dann vom aktuellen Standort zu Punkt 7 geleitet und dann weiter auf der Route. Diese Möglichkeit Punkte auszulassen braucht man z.B. auch um Punkte auszulassen und dadurch die Tour abzukürzen. Das ist bstimmt die bessere Möglichkeit als 20 Minuten fluchend am Straßenrand zu verbringen. Die Bedienung der aktuellen Ridergeneration unterscheidet sich grundlegend von der der vorigen Motorradnavis.

    Lorenz
  • thomgoothomgoo Beiträge: 9 [Apprentice Traveler]
    Hallo Lorenz,

    vielen Dank für die Hinweise!
    Die 20 Minuten habe ich gebraucht um genau die von Dir beschriebene Funktion ohne Handbuch zu finden.
    Bei den nächsten Systemabstürzen (die hoffentlich mit dem Austauschgerät nicht wieder vorkommen werden) würde ich es nun wohl deutlich schneller, aber immer noch fluchend hinbekommen... ;)

    Die Position des TomTom mit der Halterung passt absolut perfekt; das Navi verdeckt keine der Anzeigen.
    Es war allerdings auch ein herantasten an die perfekte Position; dieser Halter ist bereits die zweite Version; mit der ersten saß das Navi etwas niedriger; das Navi hatte ebenfalls nichts vom Cockpit verdeckt, allerdings kam ich mit aufgesetzten Tankrucksack kaum noch an den Zündschlüssel.

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