Android App berechnet nicht die schnellste Route trotz Verkehrsbehinderungen

helmi61helmi61 Beiträge: 0 [Apprentice Seeker]
bearbeitet 7. Januar in TomTom-App für Android
Gestern nutze ich für den Heimweg die App mit HD-Traffic. Auf der geplanten Route wurden in der Voransicht bereits mehrere Verkehrsbehinderungen angezeigt, insgesamt summierten sich diese auf eine Verzögerung von 21 Minuten auf 25 km Fahrstrecke. Die App berechnete nicht automatisch eine schnellere Route - obwohl dies meine Voreinstellung ist - ich wählte also selber eine schnellere Alternativroute. 2 mal wollte TomTom mich auf die geplante Route zurückführen, erst danach erfolgte eine Neuberechnung und die Fahrzeit reduzierte sich um 16 Minuten! Ich habe schon mehrfach festgestellt, dass häufig erst sehr spät eine deutlich schnellere Route als Alternative angeboten wird. Insbesondere im Kurzstreckenbetrieb (besagte 25 km) ist trotz HD-Traffic hier nicht immer das Optimum herauszuholen. Offenbar sind hier die Rechenalgorythmen nicht optimal?
helmi61, Samsung I9105P, Android App 1.3

Kommentare

  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,252 Superusers
    Ich kann bislang nicht über Probleme klagen. Ansonsten kannst du aber die Route auch neu berechnen lassen - blöd nur, dass man dazu das Gerät mit der Hand bedienen muss. 

    Viele Grüe,

    Karsten
  • helmi61helmi61 Beiträge: 0 [Apprentice Seeker]
    Neuberechnung hatte ich ausprobiert, hat leider keine nderung gebracht. Das Problem ist, mal rechnet die App sofort eine schnellere Strecke, sobald Staus erkannt werden, mal nicht. Da man die Verhältnisse auf den Alternativrouten nicht kennt, ist es dann leider Glücksspiel.
    helmi61, Samsung I9105P, Android App 1.3
  • Hallo helmi61,

    das habe ich auch schon zigfach nachprüfen und reproduzieren können, vor allem im Zusammenhang mit Sperrungen.

    Ich hatte daraufhin über Wochen mit @Julian hier aus dem Forum zu tun, der das mit den internen Abteilungen abklären wollte.

    Nach knapp drei Monaten war das Ergebnis aber, dass die internen Abteilungen das nicht reproduzieren konnten, was ich ihnen schilderte. Also wurde der Bug nicht gefunden und auch nicht behoben. Ich konnte immer wieder Beispiele nennen, aber es half leider nichts. Von daher wei ich, was du meinst und ich kenne es ebenfalls.

    Ich wäre sehr froh, wenn Julian intern mehr darauf gedrängt hätte, das Problem gefälligst zu finden und zu lösen. Ich als Kunde kann ja nichts machen als auf Fehler hinzuweisen. Und wenn man mir nicht glaubt?! Ich würde den Fehler ja auch selbst beheben, aber ich glaube kaum, dass mir TomTom den Quellcode zwecks Fehlerrecherche zur Verfügung stellt. ;-) Ich bin in Fehleranalysen sehr gut, das ist immerhin mein Job und ich konnte bisher jeden Fehler in Produkten finden und beseitigen, aber TomTom glaubt mir nicht, dass ihre Produkte von Fehlern nur so strotzen. Ich melde ihnen nur die schlimmsten, weil sie sogar die nicht einmal selbst finden und beseitigen, von den kleineren Fehlern ganz zu schweigen. Es kostet aber extrem viel Zeit diese Fehler aufzuspüren (zumal ich nicht die Tools an die Hand bekomme, die die Entwickler haben, damit könnte ich um Gröenordnungen schneller arbeiten und Fehler leichter reproduzieren) und anzuzeigen und wenn dann nichts passiert, gibt man irgendwann resigniert auf. Von daher, ich kann dir versichern, dieser Fehler wird so bald nicht gefunden und auch nicht behoben werden!

    Also bleibt uns nichts anderes übrig als zu hoffen, dass irgendwann einmal ein Entwickler rein zufällig selbst über den Fehler stolpert. (Das ist in den letzten Jahren aber offensichtlich nicht passiert) Ich musste wegen dieses Fehlers mittlerweile auf ein Konkurrenzprodukt ausweichen. Mir ist die TomTom-App zwar lieber, aber es nützt mir nichts, wenn sie auf kurzen Strecken Staus nicht sauber berücksichtigt und dabei Routen ausrechnet, die statt 10 Minuten Fahrzeit 30 Minuten Fahrzeit bedeuten.

    Leider ist die Mitbewerber-App schlechter, was den Routingalgorithmus angeht, das heit vor allem in der Nähe des Ziel liefert es schlechtere Routen als TomTom. Dafür hat die App keinerlei Probleme was den Traffic angeht (sie nutzt TomTom Traffic). Alle Vorkommnisse werden perfekt und sauber berücksichtigt.

    Gibt es also keinen Stau in näherer Umgebung verwende ich TomTom. Gibt es einen Stau direkt in 3km Umkreis muss ich das Konkurrenzprodukt verwenden, leider. Zumindest so lange wie der Fehler noch existiert.

    Zusammengefasst: Die App berechnet die Route, berücksichtigt aber nicht alle Vorkommnisse auf der Route. Bei der Android-Version kann es also passieren, dass sie die Verkehrsverzögerungen zwar anzeigt, aber bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Ich wei sogar genau wo der Fehler in der App liegt. Wenn man darauf achtet, bemerkt man den Fehler selbst.  Dieser Fehler tritt auch bei anderen TomTom-Geräten auf, ich habe ihn in abgeschwächter Form auch bei einem alten Carminat nachweisen können. Es scheint so, dass dieser Bug sehr alt ist, mindestens 3 bis 4 Jahre alt.

    Würde TomTom ein vernünftiges Bugfixing betreiben, könnten sie gewaltige Kosten sparen, aber das scheint in der Vorstandetage noch nicht angekommen zu sein. Jeder Fehler, den ich nicht früh im Entwicklungsprozess beseitige, kostet mich Unsummen. Und TomTom hat jede Menge Fehler, erschreckend viele Fehler. ;-)

    Warum der Fehler sich nicht so verherrend auswirkt, hat eine andere Ursache: Er löst sich meist nach wenigen gefahren Kilometern auf, wie du auch beobachten konntest, weil die Berechnung im Hintergrund wieder alle Vorkommnisse berücksichtigt. Den Fehler können also nur jene Personen bemerken, die quasi direkt vor der Haustüre oder in unmittelbarer Umgebung einen Stau haben. Weil das aber selten auftritt, wird der Bug nicht bemerkt. Die Neuberechnung wird nämlich erst nach einigen Kilometern angestoen. Eine manuelle Neuberechnung hat den gleichen Effekt, sie bingt leider nichts. Nur die automatische im Hintergrund arbeitet, soweit ich das beurteilen kann, fehlerfrei. Deshalb sollte es für die Entwickler eigentlich in 5 Minuten möglich sein, den Fehler zu finden, aber sie haben es offensichtlich selbst über Wochen nicht geschafft.

    Wenn man also ein paar Kilometer gefahren ist, pendelt sich das Problem ein und die App rechnet neu. Auf kurzen Strecken kann es dann aber schon zu spät sein. So ist es mir vor Monaten ergangen (eine Vollsperrung war 2km entfernt), so dass mich die App permanent in die Sperrung leiten wollte, obwohl sie sie kannte. Sie hat sogar in der Verkehrsleiste angezeigt, dass ich auf eine Sperrung zufahre.
    Ich brauchte leider die App, weil alle anderen Ausweichstrecken massiv mit Stau belegt waren, ich konnte also nicht wissen, welche Alternative die bessere war. Wenn man übrigens 5km entfernt von der Sperrung losgefahren ist, hat die App es geschafft nach wenigen Kilometern Neuberechnung die Sperrung zu vermeiden. Das passt also. Diese Sperrung existierte über 8 Wochen und ich habe Julian genau den Beginn der Route übermittelt. Angeblich hätten die internen Tests den Fehler nie reproduzieren können und ich glaube den Entwicklern das. Sie hätten sich nur mal in mein Auto setzen müssen, dann hätten sie den Fehler live 120 Mal (2x täglich in 60 Tagen) erleben dürfen, denn ich kam zwei Mal am Tag dort  vorbei.
  • mapfanaticmapfanatic Beiträge: 20 [Outstanding Wayfarer]
    www0815 schrieb:
    Warum der Fehler sich nicht so verherrend auswirkt, hat eine andere Ursache: Er löst sich meist nach wenigen gefahren Kilometern auf, wie du auch beobachten konntest, weil die Berechnung im Hintergrund wieder alle Vorkommnisse berücksichtigt. Den Fehler können also nur jene Personen bemerken, die quasi direkt vor der Haustüre oder in unmittelbarer Umgebung einen Stau haben. Weil das aber selten auftritt, wird der Bug nicht bemerkt. Die Neuberechnung wird nämlich erst nach einigen Kilometern angestoen. Eine manuelle Neuberechnung hat den gleichen Effekt, sie bingt leider nichts. Nur die automatische im Hintergrund arbeitet, soweit ich das beurteilen kann, fehlerfrei. Deshalb sollte es für die Entwickler eigentlich in 5 Minuten möglich sein, den Fehler zu finden, aber sie haben es offensichtlich selbst über Wochen nicht geschafft.

    Wenn man also ein paar Kilometer gefahren ist, pendelt sich das Problem ein und die App rechnet neu. Auf kurzen Strecken kann es dann aber schon zu spät sein. So ist es mir vor Monaten ergangen (eine Vollsperrung war 2km entfernt), so dass mich die App permanent in die Sperrung leiten wollte, obwohl sie sie kannte. Sie hat sogar in der Verkehrsleiste angezeigt, dass ich auf eine Sperrung zufahre.
    Ich brauchte leider die App, weil alle anderen Ausweichstrecken massiv mit Stau belegt waren, ich konnte also nicht wissen, welche Alternative die bessere war. Wenn man übrigens 5km entfernt von der Sperrung losgefahren ist, hat die App es geschafft nach wenigen Kilometern Neuberechnung die Sperrung zu vermeiden. Das passt also. Diese Sperrung existierte über 8 Wochen und ich habe Julian genau den Beginn der Route übermittelt. Angeblich hätten die internen Tests den Fehler nie reproduzieren können und ich glaube den Entwicklern das. Sie hätten sich nur mal in mein Auto setzen müssen, dann hätten sie den Fehler live 120 Mal (2x täglich in 60 Tagen) erleben dürfen, denn ich kam zwei Mal am Tag dort  vorbei.
    Hallo Julian,

    dieser Beitrag erinnert mich an meine PN an Dich!

    Bitte versuche alles, damit der Fehler auf den Geräten verschwindet!

    PS.: Sollte www0815 wirklich ein Profi sein, lat ihn nach Amsterdam kommen! :D
    Gru mapfanatic


    GO 5000



  • helmi61helmi61 Beiträge: 0 [Apprentice Seeker]
    Danke euch beiden, ich dachte schon, ich wäre der einzige, dem dieser Fehler auffällt. Da ich die App auch gerne nutze, um den täglichen Stau in Köln rein und raus zu vermeiden - was häufig gelingt! - wäre mir sehr an der Fehlerbeseitigung gelegen!!!  
    helmi61, Samsung I9105P, Android App 1.3
  • JulianJulian Beiträge: 2,158 Retired Community Managers and Staff
    Hi zusammen! :)

    Danke für Eure Beiträge zu diesem Thema!

    [*] Hast Du auch dieses Problem mit der Android App? Welche PN meinst Du genau? Vielleicht kannst Du Dich ja noch grob an das Datum/Betreff erinnern, dann such ich es raus.

    [*] Auch wenn das posten von Inhalten von Moderatorennachrichten nicht wirklich gestattet ist, verstehe ich natürlich Deine Motivation ganz gut, und Danke Dir für Deinen Einsatz. Es stimmt dass meine Kollegen den Fehler so nicht reproduzieren konnten (Dein Vorschlag die mal bei Dir mitzunehmen find ich ganz gut, aber wir können die leider momentan nicht missen ;) ). Allerdings muss ich dazu auch sagen dass Du bisher (nach meinem Wissensstand) der einzige warst der den Fehler als solches gemeldet hat. Dadurch ist es auch nicht möglich diesbezüglich intensivere Tests durchzuführen: Da wir auch nur begrenzte Ressourcen haben müssen Prioritäten definiert werden, und es werden daher i.d.R. nur Probleme behandelt die mehrere Leute melden.

    "Ich wäre sehr froh, wenn Julian intern mehr darauf gedrängt hätte, das Problem gefälligst zu finden und zu lösen." Nun, ich habe in der Tat Dich und Deine Analyse in höchsten Tönen gelobt, und alle Details mit entsprechendem Nachdruck über verschiedene Wege weitergegeben (also mehrfach). Ich kann denen mitteilen wo der Schuh drückt, ich bin aber nicht deren Manager, weshalb ich meine Kollegen nicht beauftragen kann sich damit in dieser oder jener Form zu befassen. Ich kenn das Team und wei dass meine Kollegen dort Ihr Bestes tun um Euch eine gute App zu liefern.

    Daher melde ich dies gerne nochmal, da es ja anscheinend nun auch andere gibt die diese Beobachtung gemacht haben, und hoffe dass es dieses mal entsprechend aufgenommen wird. Ich halte Euch entsprechend auf dem Laufenden.

    Gru aus Amsterdam,

    Julian
  • mapfanaticmapfanatic Beiträge: 20 [Outstanding Wayfarer]
    Hallo Julian,

    erst einmal Danke für deine Antwort.

    der Fehler zeigt sich auch bei den Nav3 Geräten.

    Hier die Daten von beiden PN:

    Betreff: Stauumfahrung Nav3 funktioniert nicht? 20-12-2013 02:37 PM 

     

    Betreff: Stauumfahrung Nav3 funktioniert nicht? 12-12-2013 02:37 PM 

    Was die Anzahl betrifft, ich schreibe für mind. 5 Kollegen, die auf dem Heimweg im Stau stehen würden.
    Gru mapfanatic


    GO 5000



  • Das ist sehr nett von dir, mapfanatic, aber ich würde das Angebot vermutlich ausschlagen müssen.
    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen (weil es einfach extrem unwahrscheinlich wäre), dass TomTom schlechte Programmierer hat. Das kann eigentlich nicht sein. Warum diese ganzen Fehler durchs Raster fallen, muss andere Ursachen haben. Ein Kopf kann da schon viel Schaden anrichten. Es könnte also an der höheren Ebene liegen, es könnten äuere Zwänge sein. Ich wei es nicht. Es ist mir unerklärlich. Die Fehler sind wirklich nicht schwer zu finden, eigentlich reichen zwei, drei Tage und man müsste die gröten Bugs im Griff haben. Ich wei wirklich nicht, woran es krankt.
    Vor allem wei ich nicht, warum es immer so wahnsinnig lange dauert bis Fehler behoben sind. Das zeigt sich bei der neuen Go-Serie ja auch wieder sehr deutlich.

    Das ist mir völlig unerklärlich, zumal manche Fehler wirklich in weniger als fünf Minuten zu lösen wären.
    Das Angebot bei TomTom mitzuarbeiten, müsste ich also wahrscheinlich ablehnen, wenn man vorher nicht erfährt, ob es eventuell strukturelle Defizite sind, die die Probleme verursachen, weil die kann ich auch nicht lösen, denn dazu muss man in der Firma was zu melden haben. Das hätte ich als Externer natürlich nicht. (Zurecht)

    Mal ein Beispiel wie es auch laufen kann:
    Wenn ein Unternehmen allerdings offen reagiert und wirklich um Hilfe bittet, dann bin ich gerne bereit zu helfen.
    Das war auch bereits mehrfach der Fall: Vor einem Jahr hatte ich einem mittelgroen Verlagshaus hier in Deutschland ein Fehler in ihrer Serverstruktur gemeldet. Die kannte mich natürlich nicht, genauso wie TomTom mich nicht kennt. Meine Tipps zur Fehlerbehebung haben sie aber zunächst nicht ernst genommen, wie viele Unternehmen das zuvor auch schon gemacht haben. Sie konnten den Fehler nicht finden und meinten, dass sie ihn nicht reproduzieren können, aber sie haben wenigstens zugegeben, dass ihnen das Problem seit geraumer Weile schon Schwierigkeiten bereiten würde. Sie sind also offen damit umgegangen. Das finde ich bis heute bemerkenswert.
    Ich habe ihnen daraufhin detailliert geschrieben, wie sie den Fehler reproduzieren können und dass ich ihnen beweisen kann, dass der Fehler auch wirklich darin zu suchen ist. Nachdem ich den Beweis erbringen konnte, habe ich in einer genauen Aufstellung erklärt, wie der Administrator vor Ort den Fehler reproduzieren und beseitigen könne.
    Nach nur einem Tag war das Problem gelöst und ohne dass das Verlagshaus mich auch nur einmal gesehen hatte, ja geschweige denn kannte, haben sie mir einen Job angeboten. Sie wussten nicht wie alt ich bin, wer ich bin oder welchen Beruf ich habe. Sie kannten nur meinen Namen und wollten mich von Stand weg einstellen.

    Zugegeben solche Situationen sind selten und Firmen sind zuerst einmal skeptisch, wenn jemand seine Hilfe anbietet und dafür nichts im Gegenzug verlangt. Das scheint es heute nur noch selten zu geben.

    Und um wieder auf TomTom zurückzukommen. Ich habe Julian sogar schon offen meine Hilfe angeboten, aber es ist mir eigentlich unangenehm, das hier jetzt auszubreiten, auch wenn ich das schon einmal in einem anderen Thread angedeutet habe. Ich kann verstehen, wenn Firmen sich zurückhalten, wenn jemand von auen kommt, der meint es besser zu wissen. Und das ist auch richtig so. Wenn mir jemand so käme, wäre ich auch sehr skeptisch. Es gibt halt doch viele Besserwisser, die meinen alles besser zu können. Es gibt aber halt auch Menschen, bei denen steckt wirklich mehr dahinter. Das sieht man auch hier im Forum. Hier tummeln sich schon einige User, die richtig was auf dem Kasten haben, die echt wissen, von was sie reden. Und die vor allem verdammt gute Ideen haben, wie TomTom sich weiterentwickeln könnte. Und genau darauf kommt es in der heutigen Zeit an.

    Der oben beschriebene Fall vom Verlagshaus ist übrigens eine extreme Seltenheit. Die meisten Firmen reagieren anders und tun so, als gäbe es da gar keinen Fehler, sie trauen sich nicht es offen zuzugeben. Selbst wenn man es ihnen beweist, reagieren sie meist ablehnend, manchmal erhält man dann einfach keine Antwort mehr. Ich hatte allerdings direkt mit der Chefin vom Verlagshaus per E-Mail Kontakt aufgenommen und sie war da eine seltene Ausnahme, weil sie den Fehler offen und ehrlich zugegeben hat. Wie gesagt, das kommt selten vor, aber es gibt noch Chefs, die Kritik ernst nehmen und wirklich an Lösungen interessiert sind.
  • @Julian:

    Hallo Julian,

    herzlichen Dank für deine Antwort.

    Mir ist klar, dass meine Kritik manchmal schwer auszuhalten ist, ich werde mich auch nach dieser Message wieder zurückhalten, versprochen, aber es ist mir ein Anliegen auf Fehler, die leicht zu beseitigen wären, offen hinzuweisen, auch wenn das manchmal hart rüberkommt, ist es aber eigentlich stets wohlwollend gemeint. Ich glaube zwar nicht, dass meine Kritik eine nderung bewirkt, aber wenn man es nicht kritisiert, gibt es erst Recht keine nderung.

    Ich habe übrigens keine Gesprächinhalte aus unseren PMs öffentlich gemacht, das wäre kein guter Stil. Alle Dinge, die ich hier schreibe, habe ich bereits zuvor öffentlich geschrieben, sei es hier im Forum, sei es bei den Kommentaren unter Amazon-Rezensionen.

    Apropos Amazon: Es gibt Firmen, die haben es mittlerweile begriffen, dass Amazon heute ein Schwergewicht ist, das man nie übersehen darf. Wenn ich dort 5-Sterne-Bewertungen habe, dann kann ich sicher sein, dass ich alles richtig gemacht habe als Firma.
    Wenn ich Chef von TomTom wäre und meine Go-Geräte laufen so schlecht, würde ich das Gerät sofort vom Markt nehmen und nicht durch Updates nach und nach verbessern. Warum? Ganz einfach: Wenn man mal 20 bis 30 1-Sterne-Bewertungen hat, kommt man da nie wieder raus, egal wie toll das Produkt ein halbes Jahr später läuft.
    Selbst wenn 100 Leute danach nur noch 5 Sterne vergeben, ziehen die 20 schlechten Bewertungen alles runter. Und das wollte ich als Chef auf jeden Fall vermeiden.
    Also Produkt vom Markt nehmen, drei Monate lang alles dransetzen, dass es super läuft und dann unter neuem Namen, z.B. Go 6100 oder Go 5100 nochmal auf den Markt bringen, dann geht es mit den Bewertungen neu los und die "Altlasten" der schlechten Bewertungen bleiben bei den "alten" vom Markt genommenen Vorgängergeräten hängen.
    Jeder gute Chef würde so handeln, wirklich jeder, der versteht welche Marktmacht Amazon hat.
    Das ist keine Kritik an dich Julian, aber wenn ich je mal mit dem CEO ein Treffen bekomme und mich mit ihm unterhalten könnte, dann würde ich ihm das so ganz direkt sagen. Er macht seinen Job diesbezüglich wirklich nicht gut und das ist eine Sache, die man von auen gut einschätzen kann ohne die Internas zu kennen, weil das Anfängerfehler sind, die einem nicht passieren sollten. Und wenn sie passieren, muss man reagieren.

    Zurück zur App:
    Das Argument, dass es nur einen User betrifft, lasse ich ungern gelten. Es ist eigentlich irrelevant, ob der Fehler nur einen betrifft oder sich mehrere beschweren, wenn es tatsächlich immer ALLE Nutzer betrifft, sie es nur nicht bemerken (können). Die Android-App hat bei allen Android-Usern dieselbe Code-Basis. Das Programm läuft also per se erst einmal bei allen Nutzern gleich (es gibt ein paar gerätespezifische Ausnahmen). Wenn ich also einen Fehler finde, haben den zumindest bei solchen Sachen (wenn es nicht um Grafikfehler, Speicherfehler, o.ä. geht, die gerätespezifisch sind) automatisch alle anderen auch.
    Das mit dem Mitfahren in meinem Auto war natürlich humoristisch gemeint. Ich erwarte nicht, dass ein Entwickler von Amsterdam bis hierher fährt, um sich bei mir ins Auto zu setzen, so vermessen bin ich nicht. :D
    Aber das ändert nichts am Umstand, dass ich hätte beweisen können, dass der Fehler existiert. Ich hätte ihn reproduzieren können, was ich auch täglich gemacht habe. Dass man letztlich aufgegeben und den Fehler nicht weiter verfolgt hat, dafür kann ich nichts. Ich kann nur meine Hilfe anbieten und den Fehler reproduzierbar machen. Das Angebot annehmen muss dann aber TomTom schon selbst.
    Ich möchte auch nicht, dass du dich angegriffen fühlst. Ich vermute, dass auch du nichts dafür kannst, dass der Fehler nicht weiter verfolgt wurde. Mir ist auch klar, dass Fehler, die von mehreren Leuten gemeldet werden, eine höhere Priorität genieen sollten, als ein Fehler, den nur einer meldet. Zumal diese eine Meldung auch durch Unvermögen entstanden sein kann.

    Das ändert aber halt leider nichts daran, dass meine Meldung korrekt und es kein Unvermögen war, dass der Fehler also wirklich existiert und gelöst werden sollte. Deine Arbeit ist sehr gut und ich möchte dich nicht kritisieren, das hättest du nicht verdient. Du hast dich stark engagiert und ich wei, dass meine Kritik an TomTom manchmal hart rüber kommt und alle Mitarbeiter, die sich viel Mühe geben bei TomTom in Sippenhaft nehme.

    Doch du musst auch mich verstehen. Ich gebe mir bei Fehleranalysen sehr viel Mühe und stecke da viel Herzblut rein und das tun andere Kunden auch. Und es schmerzt zu sehen, wenn es Wochen oder Monate dauert bis von Seiten TomTom eine Lösung kommt. Das zermürbt und man kann als Kunde ja nur TomTom als Ganzes kritisieren, weil man selbst nicht wei, wer der Verantwortliche ist.

    Nun aber genug. Ich glaube, du spürst, dass hier im Forum alle mit deiner Arbeit glücklich sind (mich eingeschlossen). In diesem Punkt (dich als Moderator einzusetzen) hat also TomTom (vielleicht auch der CEO?!) absolut alles richtig gemacht!! :D
  • JulianJulian Beiträge: 2,158 Retired Community Managers and Staff
    Hi,

    Danke für Eure Rückmeldungen!!

    Ich schaffe es leider heute nicht mehr mich ausführlicher auf Eure Beiträge zu äussern, werde das aber morgen gerne nachholen. :)

    Gru und schönen Abend an alle,

    Julian
  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,252 Superusers
    Jeder gute Chef würde so handeln, wirklich jeder, der versteht welche Marktmacht Amazon hat.
    Ich muss dir in fast allen Punkten Recht geben, aber jetzt einen "Nachfolger" des GO rauszubringen, halte ich doch für sehr Kundenunfreundlich. Ich würde als CEO alles daran setzen, die TomTom-App, die GOs (Die ja im soweit richtig, richtig gute Geräte sind) Softwaretechnisch aufzupolieren, um die bisherigen Kunden nicht zu entäuschen. Denn nicht zuletzt sind es eben diese, die Empfehlungen für Bekannte und Freunde rausgeben - und eben bei einem guten (oder sehr schlechten) Produkt gerne bei Amazon bewerten. Wenn die NavKit4-Software perfekt ist, kann man ja immer noch einen Nachfolger heraus bringen.

    Ich habe einigen Bekannten die TomTom-App für Android empfohlen, nämlich weil ich bislang sehr zufrieden war. Aber es ist das generelle Entwicklungsmodell, was mich langsam darüber nachdenken lässt, z.B. Sygic zu testen und ggf. auch empfehlen.

    Ein von mir (direk dem Kundendienst) gemeldeter Fehler, wurde nach ca. 3 Monaten behoben - Obschon ich sämtliche Informationen, die Android ausspuckt, mit eingesendet habe (Java Stack-Trace, mit Angabe der Java-Klasse, sogar die Zeile, in der die Ausführung gestoppt wurde). Prima, dass er behoben wurde. Schade, dass es fast 3 Monate gedauert hat. Geräteunabhängigkeit hin oder her : Das schaffen andere schneller. Was spricht z.B. dagegen, die Beta-Zugänge von Google Play zu nutzen? Interessierte Nutzen können die neuen Funktionen testen und Feedback geben. Evernote macht dies z.B. - und die Diskussionen tragen wirklich zur Qualitätssicherung bei. Kein Beta-User wird sich z.B. bei Google Play darüber beschweren, wenn die Anwendung abstürzt. Ein normaler User schon ;-)

    TomTom könnte jetzt richtig einen raushauen mit dem NavKit4-Update. Aber wie schon gesagt: Das letzte Update der App liegt fast ein halbes Jahr, und ob ich heute noch jemandem die App uneingeschränkt empfehlen würde, weiss ich nicht. So langsam - und uninformativ - die Entwicklung voran geht, würde ich glaube ich erst einmal davon absehen.

    Der Knaller ist aber meiner Meinung nach - unangefochten! - die Karten-Politik. Ich habe D-AT-CH gekauft. Wenn ich nach Polen fahren möchte, muss ich mir Europa kaufen, oder an der Grenze die neue App starten!? Was ist z.B., wenn ich nach Amerika fahren möchte? Es muss doch möglich sein, die Routenberechnung über mehrere "Areale" hinweg aus einer App durchzuführen, oder? Im Netzjargon würde es dazu WTF? heissen.

    Jetzt direkt zu dir, Julian: Du machst hier richtig, richtig gute Arbeit. Du gehst auf die Meldungen hier ein und antwortest freundlich, auch wenn die Kritik von manchen Usern manchmal etwas implusiv war. Toll! Das auch du nicht Zaubern kannst, und unser Feedback "nur" weitergibst, ist ja denke ich auch jedem Klar. Gefällt mir.

    P.S.: Ich bin immer noch zufrieden mit der TomTom-App - im grossen und ganzen. Die Download-Zahlen aus Google Play zeigen aber ja, dass es auch besser geht. 
  • Hallo karstenk,

    oh ich bemerke gerade, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe.

    Natürlich meinte ich einen Produktrückruf in folgendem Sinne:

    Wenn ein CEO von einem Unternehmen merkt, das sein Produkt auf Amazon nur 1- und 2-Sterne-Bewertungen bekommt, selbst wenn sich das nachträglich verbessern liee durch Updates, etc. dann muss man eigentlich als Chef sofort das Produkt vom Markt nehmen und einige Monate später eine bessere (fehlerfreie) Version auf den Markt bringen.

    Der neue Name dient lediglich dazu, die alten Bewertungen nicht beim überarbeiteten Produkt mit drin zu haben. Denn ein neuer Name ist bei allen Händlern (auch Amazon) automatisch ein neues Produkt mit neuen Bewertungen.

    Für alle, die ein fehlerhaftes "Altprodukt" erworben haben, muss das natürlich im Rahmen eines Ruckrufes und kostenlosen Austauschs geregelt werden.

    Das war so meine Idee. Natürlich ist das aber nur meine Meinung, offensichtlich hat der CEO von TomTom sich anders entschieden. Ich sehe auch, dass mein Vorschlag ein gewaltiger Schritt gewesen wäre (mittlerweile ist es dafür auch schon zu spät, finde ich), aber es wäre trotzdem mutig und richtig gewesen.

    Was deine anderen Vorschläge angeht, bin ich voll bei dir. Es gäbe noch viel zu verbessern, vor allem die Kartenpolitik. Interlligenter wäre es von TomTom nicht für jede Kartenregion eine eigene App zu machen, dann sind ihnen nämlich die Hände gebunden, sondern es wie alle anderen Anbieter (auch die Lizennehmer von TomTom) machen, nämlich EINE App bereitzustellen und in dieser App selbst kauft man dann die entsprechenden Karten zu. Dann lieen sich auch mehrere Karten miteinander kombinieren.

    Ein Hinweis wegen Sygic von mir: Ich habe es ein Jahr lang getestet und immer noch installiert, doch ich kann nur davon abraten. Sygic bekommt das Problem mit dem LiveTraffic nicht in den Griff. Die App sieht oberflächlich total super aus, aber es krankt unter der Haube. So kann Sygic zwar Vorfälle beachten, aber diese nur entweder komplett vermeiden oder gar nicht (teilweise Vermeidung, weil es besser sein kann einen Teil eines Staus noch mitzufahren, kennt Sygic nicht) und vor allem kann es nicht während der Fahrt eine bessere Route finden. Neue Vorfälle während der Fahrt werden somit nicht berücksichtigt. Damit ist LiveTraffic bei Sygic völlig nutzlos. Und das war bereits vor einem Jahr so, bis heute hat sich daran nichts geändert. Fehler beseitigt Sygic praktisch nie. Es werden immer nur neue Features eingebaut, um neue Kunden damit anzulocken. Ob die funktionieren oder nicht, ist Sygic eher gleichgültig, so mein Eindruck.

    Es gibt tatsächlich bisher nur eine App, die LiveTraffic von TomTom gut nutzen kann, brauchbar ist und damit eine Alternative wäre. Dafür ist der Routingsalghorithmus gerade in Zielnähe schlechter: Navigate 6. Diese App war früher relativ schlecht, wurde aber im Oktober frisch programmiert und ist seitdem richtig gut geworden. Kein Vergleich zu früher.

    Apropos: Ist es überhaupt erlaubt hier Produktnamen zu nennen?

    (@Julian: Falls nicht, ich habe den Satz extra so formuliert, dass man den Namen "Navigate 6" einfach rauslöschen kann.)

    Mir wäre es lieber, wenn TomTom den Fehler in seiner App behebt, denn dann wäre die App wieder konkurrenzlos das beste Produkt.
  • STRUPPISTRUPPI Beiträge: 70 [Supreme Navigator]
    Hi www0815,

    was die Vergabe des Namen bei neuen Produkten angeht, stimme ich Dir zu.

    Man sieht ja auch hier im Forum, das einige USER nicht zwischen alter und neuer GO-Serie unterscheiden.

    Grüsse vom STRUPPI



    Start60 + FW 12.071 + MyDrive Connect 3.3.0.1812 + MAP 9.40

  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,252 Superusers
    Hallo!

    Kann auch gut sein, dass ich dich falsch verstanden habe ;) Mit dem Namen hast du aber voll und ganz recht - wenn die erste Flut an Kommentaren und Blogs-Postings schon nicht durchweg positiv ist, kann man den Namen nicht mehr retten :)

    Ich finde aber die Namensgebung immer noch zu kompliziert. Auch wenn ich ansonsten aus der Android-Welt komme muss ich sage, Apple ist dort schon die richtige Richtung gegangen. "GO 500, 600, 5000, 6000" - wer soll damit etwas anfangen? Ich (und wahrscheinlich die meisten hier im Forum) kennen den Unterschied - die meisten anderen nicht. Passender fände ich, weniger Modelle auf den Markt zu bringen und diese anders zu vermarkten. Die ganze Produktlinie könnte sich ja verstärkt an "TomTom" anstatt "GO", "LIVE" und "ONE" orientieren. Versionierung muss ja auch eindeutig sein - also welches Gerät neuer ist. z.B. TomTom 5, TomTom 6, dann jeweils noch mit einem Anhang für 3G / nicht 3G bzw. Bildschirmgrösse.

    Bzgl. des Android-Updates fände ich auch, dass ein Update mit Fehlerkorrekturen und neuen Funktionen wichtiger wäre als gleich NavKit4. Zwar würde ich mich darüber freuen, aber die alte App ist ja an sich schon ziemlich gut - bis auf eben die angesprochenen Probleme.

     

    Von Sygic bin ich jetzt entäuscht. Die Traffic-Dienste sind ja auch nur unwesentlich günstiger, aber dass die Umsetzung der Daten dann so Mangelhaft ist, hätte ich nicht gedacht. Wenigstens die automatische Neuberechnung ist ja wohl das wichtigste. Man fährt ja auch manchmal länger als 15 Min :). Ich bleibe dann erstmal bei TomTom ;).
  • YabbaDabbaDooYabbaDabbaDoo Beiträge: 0 [Novice Seeker]
    Hallo zusammen,

    ich bin heute auch im Ruhrgebiet innerstädtisch unterwegs gewesen und konnte auf meiner Android-App ein ähnliches Verhalten feststellen. Trotz IQ Routes und HD Traffic wollte er mich immer über die verstopfte Autobahn leiten (25min), egal ob ich ko- oder schnellste Route gewählt habe. Erst "Autobahnen vermeiden" ist dann durch die Stadt gefahren und hat nur 17min berechnet.

    Für mich wäre DAS die schnellste Route ;)

    Ich werde das Problem mal weiter beobachten und mich wieder melden, aber Ihr scheint nicht allein zu sein...
  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,252 Superusers
    Auf keinen Fall seid ihr damit alleine - ich kann das Phänomen auch immer wieder beobachten.

    Ich soll nach links abbiegen in eine Verzögerung von z.B. 10 Minuten. Biege ich rechts ab (und umfahre die Verzögerung damit), springt die ETA gleich 5 Minuten runter, sobald die Route neu berechnet ist.

    Die Verzögerung ist < 5 km am Startpunkt dran. Das kann ich täglich beobachten (Fast jeden einzigen Tag), wenn ich von meiner Arbeit aus nach Hause fahre und wegen Traffic die Navigation einschalte.

    [*] Helfen euch genaue Daten mit GPS-Positionen, Uhrzeit und Datum für die Fehlersuche? Oder haben das deine Kollegen schon aufgegeben? Das Problem hat sich in der letzten Zeit bei mir (übrigens auch Ruhrgebiet) extrem gehäuft :( 

    LG Karsten
  • MbpilotuserMbpilotuser Beiträge: 51 Superusers
    karstenk schrieb:

    @Julian Helfen euch genaue Daten mit GPS-Positionen, Uhrzeit und Datum für die Fehlersuche? Oder haben das deine Kollegen schon aufgegeben? Das Problem hat sich in der letzten Zeit bei mir (übrigens auch Ruhrgebiet) extrem gehäuft :( 

    LG Karsten
    Das ist bestimmt immer gut!

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie aufgegeben haben, ansonsten hätte man ja nicht dass zwischen Update bringen müssen.

    Gru

    Mbpilotuser
    ________________________________________Ich liebe neue technische Dingeund die Herausforderungen damit. ________________________________________GO 6000 FW 14.600 / GO940 FW 9.510 Map 940Android L mit TT 1.4
  • NightmareNightmare Beiträge: 22 [Outstanding Wayfarer]
    Gibt es eigentlich Hoffnung, dass sich dieses Fehlverhalten eines Tages ändern wird? Ich habe die App für iPhone und da ist es genauso katastrophal. Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit oder abends nach Hause muss ich mich nach ca 500 m entscheiden, ob ich rechts oder links abbiege. Auch wenn die App die Verkehrssituation kennt wird dann nicht unbedingt die schnellste Route genommen. Besonders wenn man in der Nähe einer Autobahnauffahrt ist wird der Weg dorthin bevorzugt, auch wenn man dann 30 min im Stau steht. Obwohl man einfach parallel zur Autobahn zur nächsten Auffahrt fahren kann und damit den Stau umgeht. Konkurrenzprodukte wir Route 66 und Google Maps machen es richtig und wählen in jeder Situation die schnellste Route. Nur Apple Karten ist noch schlechter als Tom Tom, was das angeht.
    Auch würde ich es bevorzugen, wenn bei mehreren gleich schnellen Routen die kürzeste gewählt wird. Wenn kein Verkehr ist hab ich zur/von der Arbeit 4 Routen zur Auswahl, die alle gleich schnell sind. Es wird aber immer die mit dem meisten Autobahnanteil (und damit auch die längste Strecke gewählt). Da diese über 5 km (über 20% der Gesamtstrecke) länger ist (also 30,x km anstatt 24,x km) halte ich es nicht für sinnvoll in Bezug auf den Spritverbrauch.
  • RC23RC23 Beiträge: 93 [Master Explorer]
    Nightmare schrieb:
    ... Auch wenn die App die Verkehrssituation kennt wird dann nicht unbedingt die schnellste Route genommen. Besonders wenn man in der Nähe einer Autobahnauffahrt ist wird der Weg dorthin bevorzugt, auch wenn man dann 30 min im Stau steht. Obwohl man einfach parallel zur Autobahn zur nächsten Auffahrt fahren kann und damit den Stau umgeht. ... Es wird aber immer die mit dem meisten Autobahnanteil (und damit auch die längste Strecke gewählt). Da diese über 5 km (über 20% der Gesamtstrecke) länger ist (also 30,x km anstatt 24,x km) halte ich es nicht für sinnvoll in Bezug auf den Spritverbrauch.

    Da hat TomTom vermutlich die Berechnung der optimalen Route so programmiert, daß Autobahn = schnell unterstellt wird. Und es kann sein, daß sich TomTom das Berechnen von ungewöhnlichen Alternativen schenkt, wenn man z.B. durch ein späteres Auffahren auf die Autobahn viel Zeit gewinnen kann, wenn der Autobahnstau sich nur bis zur nächsten Auffahrt erstreckt.
Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.

Wer ist online39

angel_montes
angel_montes
Ewaa
Ewaa
gerous01
gerous01
mvanleeu1981
mvanleeu1981
Nervig
Nervig
Regarderhaut
Regarderhaut
YamFazMan
YamFazMan
+32 Gäste