Änderung der Radarwarnerfunktion geplant? — TomTom Community

Änderung der Radarwarnerfunktion geplant?

Hallo,
am 28.04.2020 wird in Deutschland eine Änderung der STVO wirksam, die einige Tatbestände präzisiert und zum Teil deutlich höhere Strafen einführt.
Das gilt unter anderem "..insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte) (§ 23 Abs. 1b StVO)".
Die Verwendung von Radarwarnapps oder -geräten ist verboten. Nicht nur auf speziellen Geräten, sondern auch auf Navis und Smartphones.
Wird man ertappt, sind 75 € und ein Punkt fällig, unter Umständen kann das Gerät sogar beschlagnahmt werden.
Ich hab die Radarwarnerfunktion im Rider 550 nun eben abgeschaltet. Hab's sowieso nicht gebraucht, ich fahre so brav. :-)
Frage in Richtung Tomtom: Ist es geplant, die Radarwarnerfunktion per Softwareupdate zu modifizieren oder ganz herauszunehmen?
Ich vermute einfach einmal, viele Anwender sind mit Radarwarnerfunktion unterwegs, ohne sich der nun drohenden Gefahr bewusst zu sein.
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Antworten

  • oe5psloe5psl Beiträge: 664 [Revered Pioneer]
    bearbeitet 26. April
    hallo VStrom-1k,
    also, so kann es in der StVO sicher nicht stehen, von wegen Verbot einer Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen, da müssten schließlich alle Tachometer und Tempomat- Einrichtungen eingestellt werden.
    Ich weiß, dass dies etwas überspitzt klingt, denn mit diesen Einrichtungen werden Radar- und Lasermessungen sicher nicht gestört, sie helfen einfach mit, Geschwindigkeitsvorschriften wie sie der Gesetzgeber verlangt, einzuhalten
    Abgesehen von der Weisheit im Alter :) war es mir schon immer ein Anliegen, der StVO weitestgehend gerecht zu werden, dass man hin und wieder etwas übersieht, wodurch man , falls dabei ertappt, seinen Obolus dafür zu entrichten hat, so ist es nun mal.
    Die Auswirkung könnte sich unter Umständen ab Mai 2020 bei Geschwindigkeitsübertretungen etwas steigern, hoffe aber, es durch vermehrte Aufmerksamkeit zu unterbinden. Meine Radarwarnfunktionen habe ich unter TomTom jedenfalls inaktiv geschalten und in Android Auto gibt es diese Anzeige ohnehin nicht.
    MfG, oe5psl

  • VStrom-1kVStrom-1k Beiträge: 158 [Exalted Navigator]
    Siehe
    https://www.stvo.de/strassenverkehrsordnung/106-23-sonstige-pflichten-von-fahrzeugfuehrenden

    Zitat: "§(1c) Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte)."

    Und zu Android Auto: Das ist nun eine App von Tausenden, die man sich aufs Smartphone laden kann. Es soll sogar andere geben, die dich vor Geschwindigkeitsmessungen warnen..
  • kumokumo Beiträge: 6,763
    Superusers
    bearbeitet 26. April
    VStrom-1k schrieb: »
    Zitat: "§(1c) Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte)."
    Mal rein technisch gesehen:

    Sind Navis etc. Radarwarn- oder Laserstörgeräte?
    Das schon mal nicht: Navis etc. erkennen keine Radarstrahlen und senden keine Störstrahlung aus.

    Kann ein Navi etc. eine Verkehrsüberwachungsmaßnahme anzeigen?
    Es kann mich über die Annäherung an eine geografische Position informieren, an der (möglicherweise) eine Verkehrsüberwachungsmaßnahme stattfindet. Unsere Geräte erkennen nicht, ob die altmodischen Blitzersäulen tatsächlich mit einer Kamera bestückt sind. Unsere Geräte erkennen nicht, ob der mobile Blitzer noch am Platz ist. Unsere Geräte erkennen keine Polizisten, die mit einem Lasergerät Geschwindigkeitsmessungen vornehmen.

    Nun bin ich gespannt, wie Gerichte und Anwälte den oben zitierten Text rechtlich auslegen. Das wird die Zukunft zeigen.

    Aus meiner Sicht mögliche Zukunft:
    • Alles läuft weiter wie gehabt (weil technisch nicht zutreffend)
    • Informationen über Gefahrenzonen (Beispiel Frankreich)
    • Zwangsabschaltung (Beispiel Schweiz)

    Ich unterstelle, dass die Verantwortlichen bei TomTom, die ja gerade auch die Blitzer-Nachfolge-App 'AmiGO' entwickeln, sich in rechtlicher Abstimmung mit den Gesetzgebern befinden. Das Ergebnis werden wir wie üblich dann sehen, wenn es soweit ist. Es bringt nichts, vorher zu spekulieren und herumzuunken.
  • oe5psloe5psl Beiträge: 664 [Revered Pioneer]
    bearbeitet 26. April
    hallo in der Runde,
    genau zu AmiGo hätteich eine Frage.
    In dieser App kann man 2 voneinander getrennte Einstellungen tätigen.
    Zum Einen die Blitzer; Die kann man Ein- oder Ausschalten (ich habe sie dzt. auf aus)
    Zum Zweiten; Die Tempoverstöße (ab 5% Überschreitung kommt akustische Warnung)
    Liegt nun wegen der neuen Verordnung ein Fehlverhalten meinerseits vor, oder ist sowieso alles nur Humbug
    Sollte die Einstellung der Tempoverstöße ebenfalls verboten sein, dass müsste man auch Tachometer verbieten, denn auch an diesen kann man eine erhöhte Geschwindigkeit erkennen.
    MfG. oe5psl

  • kumokumo Beiträge: 6,763
    Superusers
    Moin...

    Die Warnung bei Überschreitung der im Kartenmaterial hinterlegten maximal erlaubten Höchstgeschwindigkeit hat mit dieser Radarwarner-Geschichte nichts zu tun.
  • TAIFUN4TAIFUN4 Beiträge: 188 [Exalted Navigator]
    bearbeitet 26. April
    @kumo
    Einzig das Symbol mit dem Fotokasten könnte man als Hinweis auf eine Geschwindigkeitsüberwachung auslegen. Ob das im Streitfall allerdings zur Strafe führt, ist fraglich. Denn, wenn das ne Persönliche POI-Liste ist ;) , fällt es sicher aus dem Gesetzesrahmen.
  • kumokumo Beiträge: 6,763
    Superusers
    Das Symbol mit dem Fotokasten dient zum Melden, nicht zur Anzeige...
  • TAIFUN4TAIFUN4 Beiträge: 188 [Exalted Navigator]
    Das kann man so oder so auslegen.

    Bin aber insgesamt Deiner Meinung.
  • oe5psloe5psl Beiträge: 664 [Revered Pioneer]
    bearbeitet 26. April
    @kumo: Die Warnung bei Überschreitung der im Kartenmaterial hinterlegten maximal erlaubten Höchstgeschwindigkeit hat mit dieser Radarwarner-Geschichte nichts zu tun.

    Nachdem Radarkameras eigentlich nur in Abfolge von Verkehrsschildern also in Fahrtrichtung dahinter errichtet sein dürfen, und diese Kameras in der Regel kaum unmittelbar neben dem Verkehrsschild für die Höchstgeschwindigkeit des nun folgenden Streckenabschnitts stehen, müsste je nach Reaktionszeit des Navies und je nach Genauigkeit der Map zum Zeitpunkt des Erfassens der Geschwindigkeit bereits ein Warnhinweis erfolgt sein, falls meine Höchstgeschwindigkeit überschritten sein sollte. Dies sollte wiederum für meine Reaktionszeit ausreichend sein, die Geschwindigkeit auf das vorgeschriebene Maß zu reduzieren, falls ich dieses Verkehrsschild einmal übersehen haben sollte.
    Auch wenn dies jetzt mit der Radarwarner-Geschichte nichts zu tun hat, kommt es in der Wirkung auf's gleiche hinaus. Im Erfassungsbereich des Radarkastens habe ich hoffentlich bereits die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Zumindest meistens, also habe ich mir hoffentlich Geld und Knöllchen erspart.
    MfG. oe5psl
    NS.: Könnte diese Überlegung eventuell auch für Verkehrsteilnehmer in der Schweiz Vorteile bringen?

  • Test9Test9 Beiträge: 174 [Exalted Navigator]
    Wer die Radarkamerawarnung nicht nutzen will/darf/kann/soll.... Kann es doch jederzeit in den Einstellungen abschalten & schon ist alles gut.

    VStrom-1k schrieb: »
    Hallo,
    am 28.04.2020 wird in Deutschland eine Änderung der STVO wirksam, die einige Tatbestände präzisiert und zum Teil deutlich höhere Strafen einführt.
    Das gilt unter anderem "..insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen (Radarwarn- oder Laserstörgeräte) (§ 23 Abs. 1b StVO)".
    Die Verwendung von Radarwarnapps oder -geräten ist verboten. Nicht nur auf speziellen Geräten, sondern auch auf Navis und Smartphones.
    Wird man ertappt, sind 75 € und ein Punkt fällig, unter Umständen kann das Gerät sogar beschlagnahmt werden.
    Ich hab die Radarwarnerfunktion im Rider 550 nun eben abgeschaltet. Hab's sowieso nicht gebraucht, ich fahre so brav. :-)
    Frage in Richtung Tomtom: Ist es geplant, die Radarwarnerfunktion per Softwareupdate zu modifizieren oder ganz herauszunehmen?
    Ich vermute einfach einmal, viele Anwender sind mit Radarwarnerfunktion unterwegs, ohne sich der nun drohenden Gefahr bewusst zu sein.

  • DagobertDagobert Beiträge: 4,903
    Superuser
    Es soll jeder so machen wie es mag. entweder abschalten wenn angst da ist oder weiter laufen lassen. Es wird immer moniert es steht so und so , vom Gesetz vorgeschrieben. Wie viele fahren das Auto obwohl sie was getrunken haben....? Macht jeder Bluttest davor und frag sich dann jeder oha..so was ist nicht erlaubt, wo kann ich mein Alkoholpensum abschalten damit bei Kontrolle nicht gemessen werden kann. Einer sagt 2 bis 3 Bier gehen, andere halbe Flasche Wein....etc....Jeder denkt ist ja nicht viel und ich kann fahren..... und jetzt nur weil man Radarwarner verboten hat, haben alle so eine angst. Die Kontrolle kann mich "Kontrollieren" also Warndreieck, etc. aber sie dürfen nicht ohne mein Erlaubnis in mein Auto rein und erst recht nicht einfach so mein Handy beschlagnamen und darin stöbern.....Da ich mit einem Tipp mein Handy ausschalten kann gibt es da auch nicht zu kontrollieren...:-)
  • VStrom-1kVStrom-1k Beiträge: 158 [Exalted Navigator]
    bearbeitet 27. April
    Klar kann jeder machen was er will.. bis auf saufen hinterm Steuer..
    2-3 Bier, eine halbe Flasche Wein? Damit bist du schon lange drüber.
    Wenn sie dich damit erwischen, bist du fällig. (Und das meiner Meinung nach zurecht. Kein Verständnis.) Erst recht, wenn's knallt. Aber, es ist deine Angelegenheit, solange du niemanden schadest.
    Und um auf den Eingangsgedanken zurückzukommen, klar, auch hier ist es jedermanns Sache, die Radarwarnfunktion zu nutzen oder auszuschalten.
    Wenn das immer der Grundsatz wäre, dann würde in anderen Ländern die Radarwarnung von Tomtom nicht vollständig deaktiviert (Schweiz) oder wenigstens umformuliert (Frankreich).
    Es sollen wenigstens die Leute hier in D ab morgen nicht unvorbereitet in eine Kontrolle kommen und löhnen müssen, denn es gilt weiterhin der Grundsatz:
    Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
    Ich würde ein Lösung (von Tomtom initiiert) begrüssen, die meinetwegen die Radarfallen weiter meldet, aber bei jedem Einschalten des Geräts neu aktiviert werden muss, bei jedem Ausschalten auch deaktiviert wird.
  • Fazer-ThomFazer-Thom Beiträge: 616 [Revered Pioneer]
    Wenn du es für dich deaktiviert hast, ist doch alles ok. Andere wollen die Warnung haben, so what? So lassen und gut ist!
  • DagobertDagobert Beiträge: 4,903
    Superuser
    bearbeitet 27. April
    VStrom-1k schrieb: »
    Klar kann jeder machen was er will.. bis auf saufen hinterm Steuer..
    2-3 Bier, eine halbe Flasche Wein? Damit bist du schon lange drüber.
    Wenn sie dich damit erwischen, bist du fällig. (Und das meiner Meinung nach zurecht. Kein Verständnis.) Erst recht, wenn's knallt. Aber, es ist deine Angelegenheit, solange du niemanden schadest.
    Du hast nicht verstanden, es war nur ein Beispiel wie manche denken...ein paar Drinks gehen schon und ich wollte nur anregen dass keiner sich da die Gedanken macht ob es zuviel oder nicht, bzw denkt es ist noch alles ok, obwohl schon lange bekannt ist dass man nicht tun sollte ( Trinken und fahren) Abgesehen davon ich trinke gar keinen Alkohol.....:-)
    VStrom-1k schrieb: »
    Es sollen wenigstens die Leute hier in D ab morgen nicht unvorbereitet in eine Kontrolle kommen und löhnen müssen, denn es gilt weiterhin der Grundsatz: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
    Ich würde ein Lösung (von Tomtom initiiert) begrüssen, die meinetwegen die Radarfallen weiter meldet, aber bei jedem Einschalten des Geräts neu aktiviert werden muss, bei jedem Ausschalten auch deaktiviert wird.
    Warum sind Leute unvorbereitet....? Wenn jemand es nicht möchte schaltet einfach ab und gut ist es. Wenn du das Auto verlässt machst du es auch aus, oder...? Oder braucht man noch irgendwo eine Erinnerung...?? Du hast dich früher bei nicht Funkuhren nicht beschwert, dass die Hersteller nicht selber automatisch die Uhr umgestellt haben , du musstes selber machen....Am schönsten wäre es du kommst rein ins Auto und sagst zum Navi Radarwarner eischalten.... und wenn du von der Polizei angehalten wirst sagst dem Navi es soll Radarwarner deaktivieren.... Irgendwann kommt so was aber ob man es dann braucht oder autonom fährt werden wir sehen....
  • TAIFUN4TAIFUN4 Beiträge: 188 [Exalted Navigator]
    - Cola - Chips - ;)
  • VStrom-1kVStrom-1k Beiträge: 158 [Exalted Navigator]
    Macht es einfach, wie ihr wollt. =)
    Macht ihr ja sowieso. :3
  • BemboBembo Beiträge: 14,417
    Superuser
    bearbeitet 27. April
    Fazer-Thom schrieb: »
    Wenn du es für dich deaktiviert hast, ist doch alles ok. Andere wollen die Warnung haben, so what? So lassen und gut ist!

    : :#
  • kumokumo Beiträge: 6,763
    Superusers
    Ich warte einfach gelassen ab und esse d0lmotmw3lm5.gif

    Warum? Das, was im weiter oben auch zitierten Text 'technisch' geschrieben steht und das, was manche da in voreilendem Gehorsam hineininterpretieren, unterscheidet sich doch sehr.

    Habe ich ja auch schon --- hier --- erläutert.
  • JürgenJürgen Beiträge: 5,628
    Community Manager
    Die neue Straßenverkehrsordnung in Deutschland verbietet den Einsatz von Geräten, die den Nutzer auf die Standorte von festen und mobilen Blitzern aufmerksam machen.

    Wir empfehlen daher, die Blitzerwarnung vor und während der Fahrt in Deutschland zu deaktivieren.
  • Fazer-ThomFazer-Thom Beiträge: 616 [Revered Pioneer]
    Also darf auch nicht mehr das Radio eingeschaltet werden, da viele regionale Sender Radarwarnungen veröffentlichen. B)
  • DagobertDagobert Beiträge: 4,903
    Superuser
    Habe gestern im TV geschaut wo ein Fahrer irgendein Dokument aufm Handy hatte. Da fragte Polizist ganz nett ob er sich das aufm seinen Handy anschauen dürfte.
    Also er hätte verneinen können...! Ich muss dann ab 01.05. Angst haben, dass bei Kontrolle mein Handy beschlagnamt wird durchsucht wird.....?????
    Ich könnte mir so was vielleicht in südlichen Regionen vorstellen aber nicht in Deutschland...:-)
  • VStrom-1kVStrom-1k Beiträge: 158 [Exalted Navigator]
    bearbeitet 29. April
    Ich muss dann ab 01.05. Angst haben, dass bei Kontrolle mein Handy beschlagnamt wird durchsucht wird.....?????
    Radio Eriwan. Im Prinzip ja. Wobei sich die Rechtsgelehrten noch streiten.
    Eine Beschlagnahme ist übrigens was anderes als eine Durchsuchung. Bei einer Beschlagnahme bist du das Gerät komplett los, das ist eher eine Sicherstellung als Beweismittel. Und eine Vorsichtsmassnahme, um weitere Vergehen/Ordnungswidrigkeiten zu verhindern. Ein Handy gilt mittlerweile als nahezu lebensnotwendig, daher wird man von einer Beschlagnahme eher absehen. Heisst es bisher..
    Dazu wurde extra der Paragraf, der zuvor alleine schon das Mitführen eines Gerätes unter Strafe stellte, nachträglich noch ergänzt, so dass die Nutzung der entsprechenden App verboten wurde, das Mitführen aber erlaubt bleibt.
    Beim Navi hingegen wäre ich vorsichtiger, das ist nun nicht so "lebensnotwendig" wie ein Smartphone, im Zweifel dürfte ich mich wohl nicht wundern, wenn das Gerät beschlagnahmt würde. Mögen hinterher die Gerichte darüber entscheiden..
    Beim Handy kommt m.E. erschwerend hinzu, dass eine installierte App ja mormalerweise auch gleich gestartet und aktiv ist.
    Man kann ja mit dem "Quadrat" durch die Apps durchblättern.
    Und da wird dann die eigene Argumentation gegenüber dem freundlichen Beamten schon schwierig und will gut überlegt sein.
    Beim Navi kann man immer noch unter den Blicken des Beamten den Knopf in den Einstellungen zeigen, der den Radardwarner auf "Aus" stehen hat.
  • DagobertDagobert Beiträge: 4,903
    Superuser
    @VStrom-1k , selbst wenn es so wäre und Polizist mein Handy bekommt ist mein Bildschirm gesperrt. Also kann er sich alles anschauen. Wie du schreibst so ein App zu haben ist nicht strafbar, es ist aber schwer zu beweisen dass ich es benützt habe... :-)

    Es gilt immer noch, auch nach 289.04.2020:

    Darf ich noch eine Blitzer-App installieren?

    Nicht ausgenommen von der Regelung sind jedoch Navigationsgeräte mit Radarwarnfunktion. Zwar ist der Besitz eines solchen Gerätes grundsätzlich nicht strafbar. Verwendet man jedoch die Warnfunktion und wird von der Polizei dabei erwischt, erhält man ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und einen Punkt in Flensburg.

    Die gute Nachricht für Autofahrer: Derzeit ist noch völlig unklar, wie die Benutzung einer Blitzer-App kontrolliert werden soll. Polizisten dürfen Fahrzeuge nämlich nicht ohne begründeten Verdacht durchsuchen; auch nicht ein Smartphone an sich nehmen und dort aktive Apps überprüfen.
  • Jopi1956Jopi1956 Beiträge: 44 [Sovereign Trailblazer]
    Hallo,

    Änderungswunsch:
    genau wie der Button "Route löschen" einen neuen Button "Radar deaktivieren" direkt auf der Routenleiste.
    Dann kann man sofort diese Funktion deaktivieren.
  • oe5psloe5psl Beiträge: 664 [Revered Pioneer]
    bearbeitet 29. April
    Abgesehen davon, dass TT Änderungswünschen ohnehin nicht nachkommt, könnte es sein, falls es solch einen Button gäbe, dass die Radaranzeige grundsätzlich verboten wird.
    Der Gesetzgeber ist ja auch nicht so blöd, dass er nicht überzuckert, dass kurz vor einer Kontrolle die meisten versuchen werden, den Beweis der Nutzung unsichtbar zu machen.
    MfG oe5psl
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