...besser als sein Ruf... — TomTom Community

...besser als sein Ruf...

reisecruiserreisecruiser Beiträge: 1 [New Seeker]
Darf man auch mal was Positives sagen? Ich finde ja und ich meine: Das TomTom Rider 400 ist wesentlich besser als sein Ruf.

Ich hab's nun auch getestet und kann die meisten Kritikpunkte beim besten Willen nicht nachempfinden.

Mein Testbericht in aller Länge:

http://www.reisecruiser.de/test-berichte/tomtom-rider-400

(...und nein, ich arbeite nicht für TomTom)

Kommentare

  • s-i-g-g-is-i-g-g-i Beiträge: 6,942 Superuser
    Aber klar darf man sich auch positiv äussern ist doch auch ein wenig belebend, zumal es hier in letzter Zeit ein wenig ruhig geworden ist.:?. Ich finde deine Bericht super- auch wenn ich in der Regel mit 6 mal so vielen Reifen auf der Piste stehe wie du.;) (Ein motorisiertes Dreirad von Rassler war mal eine zeitlang meins weiter hab ich es nicht gebracht) ;);)
    Meine Kontakte zu einem Motorrad beschränken sich auf eine DKW mit Beiwagen.;)
    Gruß Siggi

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    Der Mensch ist immer noch der aussergewöhnlichste Computer von allen.
    (-John F. Kennedy (1917-63), amerik. Politiker, 35. Präs. d. USA (1961-63)-)

  • LPvater09LPvater09 Beiträge: 48 [Prominent Wayfarer]
    @siggi: es ist mit Sicherheit nur deshalb ruhiger geworden, weil die Leute zum einen nur am Testen sind den Rider irgendwie doch noch zu nutzen oder depressiv geworden sind weil sie soviel Geld versenkt haben oder auf das UpDate warten und hoffen das danach alles besser wird....
  • s-i-g-g-is-i-g-g-i Beiträge: 6,942 Superuser
    LPvater09 schrieb:
    @siggi: es ist mit Sicherheit nur deshalb ruhiger geworden, weil die Leute zum einen nur am Testen sind den Rider irgendwie doch noch zu nutzen oder depressiv geworden sind weil sie soviel Geld versenkt haben oder auf das UpDate warten und hoffen das danach alles besser wird....

    Ich meinte mit ruhig geworden nicht speziell den Rider sondern das ganze Forum !!;)
    Gruß Siggi

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  • BemboBembo Beiträge: 11,901 Superuser
    Hallo Siggi,

    ja, es ist ein bisschen ruhiger geworden im Forum.
    Aber mich erstaunt sehr, das so viele User am Anfang so viele Probleme haben, mit neu gekauften Navis.

    ZB: Neues TT610 gekauft. Und es hat angeblich zu wenig Platz im internen Speicher. Durch Umweg teils durch die Hilfe von andern Usern schafft man es dann, oft nach mehreren Stunden, sein Navi aktuell zu halten.

    mfg. Bembo
  • s-i-g-g-is-i-g-g-i Beiträge: 6,942 Superuser
    Na ja oftmals sind auch anscheinende Probleme nur "Anfängerfehler".
    Viele lesen doch die umfangreichen Bedienungsanleitungen gar nicht ganz durch, ich bin auch so einer ;)
    Der einfachere Weg ist im Forum zu posten und nach einer gewissen Zeit ist alles wieder ok;)
    Klar ich streite nicht ab daß es Neugeräte gibt die nicht optimal sind aber wo gibt es das nicht.
    Gruß Siggi

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  • BlauerKlausBlauerKlaus Beiträge: 21 [Outstanding Wayfarer]
    Was die Hardware angeht, kann ich zustimmen. Das Thema Software ist nun aus meiner Sicht extrem positiv dargestellt...da unterstelle ich Parteilichkeit. Wenn man schreibt: Die Planung kann ausschließlich am Gerät vorgenommen werden und die anderen Möglichkeiten nicht kennt, so stellt sich das erst einmal als Vorteil dar. Die Realität stellt sich aber ganz anders dar! Mir fehlt hier der komplette Teil einer Planung auf dem PC. Und soweit sind heute alle Hersteller. Die einzig kritischen Punkte war der USB Anschluss sowie die Bedienung mit Handschuhen. Und da sei angemerkt, das es mit Latexhandschuhen sich auch nicht bedienen lässt ;-)

    Sorry, aber Dein Bericht reißt mich nun wirklich nicht vom Stuhl. Der ist brauchbar, wenn man die Tour in die Eisdiele planen will, aber nicht wenn man seinen Motorradurlaub oder eine mehrtägige Tour planen möchte.
  • hoc777hoc777 Beiträge: 47 [Prominent Wayfarer]
    Ich schließe mich der Meinung von BauernKlaus an. Von der Haptik und Optik her ist der Rider ein Treffer gewesen. Was aber das Handling und die Fähigkeiten der Software angeht ist es ein Schritt zurück, da hatte ich ganz andere Erwartungen. Mag sein, dass hier noch Verbesserungen kommen werden. Aber das sind Hausaufgaben, die vor der Veröffentlichung des Gerätes hätten erfolgen müssen. Mein Beruf ist es, dass ich Softwareunternehmen beauftrage Applikationen für unsere Unternehmen zu entwickeln. Wäre der Rider 400 eines meiner Projekte, ich hätte es nicht abgenommen. Hier fehlt es ganz klar an Abstimmungen und geht am Markt der Konsumenten vorbei.
  • WalliserWalliser Beiträge: 141 [Renowned Wayfarer]
    Auch ich möchte was positives zum Rider sagen, es bereitet auch jede Menge Freude!!

    Die Konkurrenz freut sich riesig!! ;)
  • TwixTwix Beiträge: 111 [Renowned Wayfarer]
    Moin!

    Da ich vorher noch nie ein Motorradnavi hatte, bin ich recht unvoreingenommen an das Rider 410 gegangen. Folgendes habe ich dazu vor kurzem in einem anderen Forum geschrieben:
    Moin!

    Nach 10 Tagen Dauereinsatz und einer ca. 4.000 km langen Tour mit meinem neuen Rider 410 möchte ich hier einfach mal meine Erfahrungen teilen.

    Der wesentliche Teil der Tour bestand aus Tourempfehlungen, die ich von einen Freund bekommen habe. Da diese Dateien GDB-Dateien aus MapSource waren, musste ich mir die umwandeln. Ich habe mich dafür entschieden, die Touren als Track nachzufahren. Also die GDB-Dateien bei mir in BaseCamp geladen und als GPX-Dateien exportiert. Danach mit RouteConverter Route und Wegpunkte aus der GPX-Datei gelöscht und die z. T. mehreren tausend Trackpunkte mit dem Douglas-Peucker-Algorithmus bei einem Grenzwert von 100m auf meist ca. 400 Punkte (bei ca. 350 km Strecke) reduziert.

    Die so überarbeiteten GPX-Dateien nun in den Rider 400 eingelesen. Mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl auf dem Rider die Touren noch mal überprüft. Hier und dort musste ich noch mal etwas nachbessern, was ich im RouteConverter gemacht habe. Zum Teil habe ich die Tagesetappen auch anders zusammengestellt. Auch hier war RouteConverter sehr hilfreich. Es war kein Problem, zwei oder drei GPX-Dateien zusammen zu führen und "überflüssige" Teile der Trackpunkte zu löschen.

    Mit dem Ergebnis war ich für mein Teil sehr zufrieden. Allerdings muss man sich auch der Konsequenzen bewusst sein. Zum Beispiel waren wir an zwei Tagen mit mehreren Leuten unterwegs. Für die beiden Tage konnte ich sehr gut feststellen was passiert, wenn jemand mit einem Garmin (war ein aktuelles BMW-"Ding" auf einer GS LC TB) die GDB-Datei geladen hat und nur nach den Wegpunkten fährt. Die Strecken waren z. T. sehr unterschiedlich. Was aber auch klar ist, da die Touren mit Wegpunkten in MapSource erstellt wurden und dann von unseren Navis unterschiedlich verwendet und dementsprechend auch unterschiedlich interpretiert wurden. MapSource baut sich entsprechend der Konfiguration und der Wegpunkte mit "seinen" Algorithmen eine andere Tour zusammen, als das BMW-Navi. Und meinem Rider habe ich mit den Touren als Track (quasi das MapSource-Ergebnis) keine Chance gegeben, seine Algorithmen anzuwenden (bzw. nur zwischen den einzelnen Track-Punkten, dazu aber später). In einem Fall hat das dazu geführt, dass das BMW-Navi einen Teil einer Tagesetappe auf der Autobahn hinter sich bringen wollte. An der Stelle bin ich eingesprungen und bin mit meinem Rider zum Track zurück gefahren, worauf der Dritte im Bunde nur seinen Kopf schüttelte, da sein Garmin nicht auf die Autobahn wollte und er gar nicht wusste bzw. verstand, was wir da vorne gerade zaubern.
    Für mich ist in dem Fall klar geworden, dass man, wenn man schon Navis bzw. deren Funktionen vergleicht, genau hingucken muss, wer was wie benutzt (Tour/Track) und wie die Konfiguration gerade ist (Kurven suchen/Autobahn meiden).

    Die anderen Tage sind wir dann zu zweit nur mit meinem Rider weiter gefahren. Wie oben beschrieben, das meiste als Track. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Algorithmen vom Rider ein paar Mal abenteuerliche Ergebnisse abgeliefert haben. Grundsätzlich hat der Rider bei einem Track keine Chance, viel zu verändern. Aber wenn zwei Trackpunkte weit genug auseinander waren, und der Ort klein genug, dann führte die Ortsdurchfahrt auch schon mal durch zwei kleinste Nebenstraßen statt über die Hauptstraße. Aber auf der gesamten Tour hatten wir das ca. 5-mal. Also erträglich.

    Was oft spannender ist, sind die Straßensperren. Da der Rider alle Trackpunkte abfahren möchte, hat es versucht, immer wieder zu dem letzten Trackpunkt vor der Umleitung zurück zu führen. Da hat es immer geholfen, die "aktuelle Route" zu "löschen" und nach einem großen Teil der Umleitung die Route (Track) neu zu laden und "zur aktuellen Route" zu fahren. Dann wird man nämlich zum nächstliegenden Punkt des Tracks geführt und kann dort weiter machen (wenn er dann hinter der Umleitung liegt). In solchen Situationen sind wir nicht immer den offiziellen Umleitungen gefolgt, sondern haben uns auch per Navi-Karte und entsprechendem Zoom auf kleinen Straßen selber eine Umleitung gebaut. Aber ggf. gibt es für solche Situationen noch andere Lösungen, die ich noch nicht gefunden habe.

    Mein persönliches Fazit: Im Vergleich zum Fahren nach Karte habe ich nur einen Bruchteil der Zeit am Straßenrand gestanden und mich neu orientiert. Hin und wieder war auch mal eine Wendung notwendig, wobei meine Interpretation der eigentlich klaren Navi-Anweisungen oft die Ursache der falschen Richtung war.

    Da dieses mein erstes Motorrad-Navi ist, kann ich nicht vergleichen. Für mich kann ich nur sagen, dass ich mich in das Thema einarbeiten musste, es mir geholfen hat, das Navi zu Hause auf bekannten Strecken zu testen und damit besser "zu verstehen" und das ich es nicht mehr missen möchte: Ich bin noch nie so entspannt unterwegs gewesen und konnte mich so viel besser auf die Straße und Landschaft konzentrieren.

    Viele Grüße.

    Soweit meine Erfahrung.

    Viele Grüße
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