Linux — TomTom Community

Linux

Hallo sowohl in der Arbeit als auch privat zu Hause verwende ich Linux, genauer gesagt UBUNTU. Nur für mein TT GO6000 habe ich noch einen kleines Notebook mit Windows Vista. Wird es in absehbarer Zeit auch die Möglichkeit geben an Updates über Linux zu kommen. Danke  
Beste Grüe

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Budodog
GO 6000
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Kommentare

  • STRUPPISTRUPPI Beiträge: 70 [Supreme Navigator]
    Ich weis es nicht, denke aber: Es wird kein "MyDriveConnect" für Linux geben.

    Es funktioniert auch unter Linux mit VirtualBox VM.

    Grüsse vom STRUPPI



    Start60 + FW 12.071 + MyDrive Connect 3.3.0.1812 + MAP 9.40

  • c-a-r-l-o-sc-a-r-l-o-s Beiträge: 20,050 Superusers
    Wir es nicht geben da zu viele Versionen unterwegs sind.
    GO6200 M140i Deutschland
    Klaus
  • budodogbudodog Beiträge: 0 [Apprentice Seeker]
    Habe ich mir schon gedacht.

    Danke für die Info.
    Beste Grüe

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    Budodog
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  • ShadowmasterShadowmaster Beiträge: 3 [Neophyte Traveler]
    Hallo,
    hat sich jemand mal die Mühe gemacht, dass zu prüfen??? Die Aussage, bezüglich der Versionsvielfalt würde zutreffen, wenn TomTom irgendeinen Spezialchip zur Kommunikation mit dem Computer verwenden würde. Denn diese Treiber müsste zum jeweiligen Kernel passen. Das ist hier exemplarisch bei einem TomTom Go 6000 nicht so.

    Das Gerät bindet sich (wie auch unter Windows) über eine virtuelle USB-Netzwerkkarte (bekommt eine eigene IP-Adresse) an den PC an und ein Port-Scan verrät uns die zu erreichenden Dienste:

    Host is up (0.00020s latency).
    Not shown: 995 closed ports
    PORT STATE SERVICE
    22/tcp open ssh ===> (SSH/Putty Zugriff, Abgesichert per PublicKey und/oder Passwort)
    111/tcp open rpcbind ==> Portmapper
    139/tcp open netbios-ssn \\ SMB-Ports (Dateifreigabe unter Windows)
    445/tcp open microsoft-ds // SMB-Ports
    3389/tcp open ms-wbt-server ===> (Remote Desktop Manager: XRDP (wenn wunderts: basiert ja auch auf Linux)

    Das Programm mydriveconnect setzt hauptsächlich auf QT-Bibliotheken auf. Die welches Ziel haben? Platformunabhängig zu sein - Windows, Linux oder andere. Jeder Aufruf innerhalb der QT-Bibliotheken führt zu dem exakt identischen Ergebnissen.

    Fazit: Bei dem Aufbau der Kommunikation (hier sprechen zwei Rechner über Ethernet miteinander) und der verwendeten Bibliotheken, ist die Argumentation das es zuviele Linux-Varianten gibt, ein sehr durchsichtiges Feigenblättchen. Eine Portierung der Kernkomponenten scheint hier nicht sehr aufwändig zu sein. Ob ein mögliches MyDriveConnect unter Linux unbedingt im Browser laufen muss, ist Geschmackssache.

    Fazit:
    Die Applikation "MyDriveConnect" ist meiner Meinung nach durch die verwendeten Kommunikationswege/Bibliotheken(QT-Bibliotheken) soweit hardware- und software-mäßig abstrahiert, dass ein mögliches myDriveConnect für Linux höchstwahrscheinlich auf jeder aktuellen Distribution laufen würde

    Ich denke, dass hier andere Gründe von Seiten TomToms gegen einen Linux-Client gibt.
  • PajopathPajopath Beiträge: 3,069 Superusers
    Ich denke, dass hier andere Gründe von Seiten TomToms gegen einen Linux-Client gibt.

    Technisch machbar ist das bestimmt, dein Beispiel soweit ich es nachvollziehen kann ist da schon stimmig. Das Problem ist aber, dass hier ja nicht nur die Software entwickelt werden muss, sondern auch das ganze drum herum dafür aufgebaut sein muss.

    Hauptkostenpunkt nach dem Entwicklungsaufwand wäre dann der Support.

    Technisch macht es vermutlich keinen Unterschied welche Linux Version installiert ist, aber für den Support dann schon. Es sind ja nicht nur die verschiedene Bedienmöglichkeiten unter Linux die man dann am Telefon und per E-Mail in zig verschiedenen Sprachen anbieten müsste.

    Vor allem wär es dann das halbgare Wissen von Linux umsteigern die nur grundlegende Kenntnise haben, Ihre Konfigurationen von Linux dann anhand von Tipps aus dem Internet oder irgendwelche möchtegern Hilfe-Ratgeber-Heften ablesen und dann wundern warum die Software nicht geht.

    Was unter Windows meist einfach ist (Virenscanner, Firewall, fehlendes Java/d.net ,...) kann unter Linux so viele unglaublich tiefe Ursachen haben, dass die Supportkosten der Firma in unbekanntem Maßen steigen würden. Die, die Ahnung von Linux haben, würden sich nicht melden sondern das Problem selber fixen. Es wären meist die, die nicht wissen was sie gemacht haben und dann Support anzubieten ist schwer und. Da spreche ich aus eigener Erfahrung.
  • ShadowmasterShadowmaster Beiträge: 3 [Neophyte Traveler]
    Nun ja. Das TomTom diesen Weg gewählt haben, liegt in deren Verantwortung. Andere Navi-Hersteller binden Ihr Gerät als USB-Massenspeicher ein.
    Da TomTom auf dem Gerät selbst Linux einsetzt, ist mit Sicherheit das Know How da. Zumal mit Sicherheit entsprechende Helper-Programme/-Skripte existieren, die die übertragenen Daten in die bestehenden Daten einpflegen.
    "Die, die Ahnung von Linux haben, würden sich nicht melden sondern das Problem selber fixen. " Habe ich schon erwähnt, dass das System durch Passwort und Public-Key geschützt ist? Du kennst die Rechtslage bei Umgehung von geschützten Zugängen?? (Das ist strafbar!!!). Also wenn jemand das gemacht hat, wird er diese Lösung nicht veröffentlichen können. Von daher kann ein legale Lösung ausschließlich von Seiten TomToms erfolgen.

    Hinzu kommt, dass absolut unklar ist, welche Daten über das eingebaute Mobilnetz-Modem auf das Gerät fließen und von dort aus eventuell über die "MyDrive"-Applikation auf das entsprechende Windows, da das TomTom-Navi ein komplett geschlossenes System ist.

    Hmm, jede nicht PC affine Person ist in der Lage ein Ubuntu Linux in 30 Minuten installiert zu haben (inkl. Druckereinrichtung), um dann damit direkt arbeiten zu können. Ein Installationsprozess von Windows dauert da ein Vielfaches länger und die benötigten Anwendungsprogramme müssen ja auch noch installiert werden. Das Windows leicht zu administrieren ist, glauben noch nicht einmal Windows-Administratoren....

    Deinen Äußerungen entnehme ich, dass du noch nie ernsthaft mit einer aktuellen Linux-Distribution gearbeitet hast. Java-Installationen können unter Windows furchtbar hakelig werden...

    Kunden, die Ihre Standardanwendungen (Internet, Email, Office, Multimedia) unter Linux machen, lösen in der Regel deutlich weniger Supportanfragen aus, als die gleiche Klientel unter Windows.

    Deine Äußerungen bezüglich WIndows stimmen einfach nicht. Wie oft rufen Kunden an, weil der Virenscanner in vorauseilenden Gehorsam die Internetverbindung getrennt hat. Es werden Firewalls unter Windows verkauft, die gegen DOS helfen sollen, dabei hat diese Software auf Grund des IP-Stacks in Windows gar keinen Zugriff auf die entsprechende Protokollschicht, um überhaupt intervenieren zu können.
    Firewall-Probleme unter Windows entstehen, weil der Anwender schlichtweg nicht weiß welche Dienste welche Ports benötigen.

    Kurzum wir reden hier unter Linux von einem Anwendungsprogramm mit der Komplexität eines Texteditors. Diese Geschichte ließe sich wahrscheinlich sogar, (wenn die Zugangsdaten bekanntwären), in ein Shell(Bash)-Skript umsetzen. (keine Bindung an besondere Hardware, es werden unter Windows (portierte) Bibliotheken benutzt, die es bei Debian (inkl. Ubuntu) bereits mindestens in den letzten zwei Distributionsversionen angeboten werden.
    Und es wäre keiner böse, wenn TomTom seinen Support lediglich auf eine der meist verbreiteten Linux-Versionen stützen würde (Ubuntu/Debian), oder noch besser man verbreitet eine statisch gelinkte Client-Version: Sprich das Programm benötigt überhaupt keine einzige externe Bibliotheken, da die entsprechenden benötigten Teile mit in das Progamm eingelinkt sind (In diesem Fall ist die Linux-Variante ABSOLUT EGAL!!!).

    Hierzu sollten die Entwickler ja in der Lage sein. Das die Linux-Programmierkenntnisse vorhanden sind, sehe ich jeden Morgen auf den Weg zur Arbeit.

    Wie gesagt, solange ich noch eine Windows-Installation für die Aktualisierung des Navis verfügbar habe: OK. Wenn nicht mehr verfügbar, wird bei der nächsten Kaufentscheidung meinerseits ein anderer Navi-Hersteller (linuxfreundlicherer) zum Zuge kommen. Und zum Spielen braucht man Windows eigentlich auch nicht mehr. Steam läuft auch ohne Probleme unter Linux (siehe auch SteamOS).
    Zumal dann das Produkt hoffentlich nicht wieder über Jahr/Monate erst beim Kunden reifen muß. Das Kartenmaterial eines anderen Navi-Herstellers (obwohl das Kartenmaterial schon älter ist), ist hier in der Region leider immer noch dem von TomTom überlegen (Kleinere Straßen fehlen).

    Kurzum ist ja nicht so, dass die Diskussion nicht schon länger im englischsprachigen Bereich geführt wurde.

    Nur TomTom darf sich dann nicht wundern, wenn sich Kunden für andere Geräte entscheiden, zumal TomTom ganz im Widerspruch zu seiner Betriebssystemunterstüzung von myDrive, massiv auf kostengünstige (portierte) Linux-Bibliotheken (myDrive Windows/Mac) setzt.
  • AndiAndiAndiAndi Beiträge: 11,281 Superusers
    Welcher Navi-Hersteller bietet denn Linux-Software an?
  • Oskar-2Oskar-2 Beiträge: 1,336 [Sovereign Trailblazer]
    Shadowmaster schrieb:
    Nur TomTom darf sich dann nicht wundern, wenn sich Kunden für andere Geräte entscheiden ...

    Ist ja alles schön und gut was du da schreibst, aber Diskussionen über das Für (und Wieder) und die Machbarkeit einer LINUX-MyDrive-Version (oder der für HOME- oder MySports) sind so alt wie TomTom selbst.

    Wir würden es euch zweifellos gönnen, allein die Erfahrung zeigt, dass man diesbezüglich besser nichts von TomTom erwartet. Keine Ahnung ob man sich in Amsterdam jemals Gedanken über das Ausbleiben einer Linux-gestützten Kundschaft gemacht hat. Wenn ja hat man dieser Tatsache jedenfalls bisher keine besondere Bedeutung beigemessen, sich also eben nicht gewundert.

    Dies ist allerdings ein Umstand, für den jeder Linux-User zahlreiche andere Beispiele ebenfalls benennen kann, das ist nun wirklich nicht allein TomTom-typisch.
  • BemboBembo Beiträge: 11,884 Superuser
    AndiAndi schrieb:
    Welcher Navi-Hersteller bietet denn Linux-Software an?

    Wäre interessant zu Erfahren wie viele Linux User ein Tomtom Navi (oder andere Marle) nutzen ?
    Ich denke eher das es nicht viele sind. Somit wird ein Produzent nicht, auf solche Wünsche eingehen. Das ist mit andern Sachen auch so.

    mfg. Bembo
  • Oskar-2Oskar-2 Beiträge: 1,336 [Sovereign Trailblazer]
    Ein anderer namhafter Hersteller mit Sitz in der Schweiz setzt ebenfalls allein auf Windows- und Mac-Unterstützung, aber das soll nun wirklich nicht als Entschuldigung dienen.
  • ozoffiozoffi Beiträge: 290 [Renowned Wayfarer]
    Servus Shadowmaster!
    Bitte kein Für und Wider Linux/Windows - es ist wie es ist und wird von leider sehr vielen HW- und SW-Herstellern auch nicht zugunsten Linux gefördert! Es ist halt leider so, dass man heute ohne Windows kaum auskommt.
    Was ja alles "kein Problem" ist, man kann ja sowohl unter MacOS, als auch unter Linux eine VM mit Windows installieren ...
    So jedenfalls die einhellige Aussage eben der oben genannten Hersteller. Und weil es denen egal ist - der Mainstream ist Windows und damit machen Sie Kohle - wird es auch für viele Produkte keine Linux-Unterstützung geben.
    Stellt sich halt für mich die Frage, wenn ich für bestimmte Dinge unbedingt Windows benötige und dieses dann zusätzlich in einer VM laufen lassen muss, wozu bitte brauche ich dann eigentlich *zusätzlich* Linux?!
    Ich stehe jetzt nämlich vor genau diesem "Problem"!
    Linux Mint 17.1 64 Bit - soweit so super. Aber für einige HW und SW gibt es keine Linuxunterstützung und keine Alternative unter Linux! Also muss ich, weil ich die Dinge verwenden muss/will, eben in einer VM zusätzlich Windows installieren.
    Was übrigens Deine Aussage zur Güte und Einfachheit der OS Installation angeht - Du kennst offenbar W7 nicht!
    Und Du hast ganz sicher noch keine Gerätetreiber installiert, oder Linuxprogramme, die nicht via Paketinstaller zu installieren sind, die möglicherweise erst zu kompilieren sind!
  • BemboBembo Beiträge: 11,884 Superuser
    Man kann da noch Stundenlang wegen dem Linux Diskutieren. (Ev. im Thread Dies + Das)
    Den Hersteller rentiert es einfach nicht, für diese Kunden wo mit Linux Arbeiten etwas zu machen.
    Wenn da Millionen Kunden wären, würde es vermutlich besser aussehen, für diese Kunden.
    Es ist so, besonders in der heutigen Zeit, was nicht einen grossen Gewinn einbringt wird nicht gemacht.

    mfg Bembo
  • AndiAndiAndiAndi Beiträge: 11,281 Superusers
    Ein User berichtet hier, wenn man die Verbindung zuerst in MyDriveConnect beendet und dann das Navi vom PC/Laptop trennt, dass es keinen Crash gibt.
    Wäre mal ein Versuch wert.

    LG
    Andreas
  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,271 Superusers
    Fazit: Bei dem Aufbau der Kommunikation (hier sprechen zwei Rechner über Ethernet miteinander) und der verwendeten Bibliotheken, ist die Argumentation das es zuviele Linux-Varianten gibt, ein sehr durchsichtiges Feigenblättchen. Eine Portierung der Kernkomponenten scheint hier nicht sehr aufwändig zu sein. Ob ein mögliches MyDriveConnect unter Linux unbedingt im Browser laufen muss, ist Geschmackssache.

    Es geht TomTom um den Support. Der MyDrive-Client reicht die Anfragen nur weiter an das Gerät oder prüft die Hashwerte der heruntergeladenen Karten - das ist sicher schnell auf Linux portiert. Selbst die kleine "Einstellungen"-GUI von MyDrive basiert auf QT - ich glaube, ein Linux-Client wäre seitens TomTom in ein paar Tagen geschrieben - kein Problem.

    Es ist aber nun mal so, dass Windows Marktführer ist, gefolgt von Apple. Was man davon hält, kann man sich überlegen - ich kann mich über das aktuelle Windows 8.1 nicht beklagen, genau wie Windows 7. War aber seit XP-Zeiten nicht wirklich unzufrieden, wobei es da noch mehr Probleme gab.

    Die Fehlersuche auf einem Linux-System (Mit verschiedenen Kernel-Versionen, die für die USB-to-Ethernet-Treiber relevant würden) kann aber den Support schnell die Nerven kosten - der Teufel steckt dort noch Tiefer im Detail als bei Windows - das weisst du wahrscheinlich sogar besser als ich. Bei Mac hat man das in Kauf genommen, weil man nur einen Ableger von Unix-artigen Systemen pflegen muss. Bei Linux scheut man den Aufwand halt - was ich aus Geschäftlicher Sicht verstehen kann.
    neuken in de keuken!!!
  • reinerwillreinerwill Beiträge: 1 [Apprentice Traveler]
    Ich habe gerade wiedermal einen Kartenupdate bei TomTom gekauft und ärgere mich, dass ich dafür meinen Laptop unter Windows 7 starten muss, um diesen Update mit TomTom Home zu installieren. Ich würde das viel lieber einfach mit meinem Fedora Linux machen. Ich zahle schliesslich Geld dafür.

    Warum macht ihr von TomTom (hoffe da liesst einer mit) es nicht so, dass ihr eine einfache Linux-Update-Variante anbietet und in den AGB darauf verweist, dass es keinen TomTom Support dafür gibt. Bei Problemen sollten sich die Nutzer an die Community im Forum wenden oder eben die Windows-Version einsetzen.

    Einfach zu sagen: eine Linux-Version wird es nicht geben, find ich richtig doof, denn ich bin euer Kunde!

    LG, R.Will
  • Oskar-2Oskar-2 Beiträge: 1,336 [Sovereign Trailblazer]
    Shadowmaster schrieb:
    hat sich jemand mal die Mühe gemacht, dass zu prüfen???
    Oft genug und über viele Jahre hinweg, das kann ich dir versichern!
  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,271 Superusers
    Hi,

    TomTom Home wirst du ohnehin nicht für Linux sehen, allerhöchstens (was ich auch nicht glaube) MyDriveConnect ;)

    Die Support-freie Version ist für ein großes Unternehmen sicherlich undenkbar. Da man über die Software auch Karten kaufen kann, muss der Betrieb ja vielleicht auch rechtlich gesichert sein - Vertragserfüllung nach geltendem Recht. Zudem würden dann wieder einige Leute kommen und sagen "Ich will, dass es läuft - ich zahle schliesslich Geld dafür!" (Was man dann auch verstehen kann, aber dann sind wir wieder beim Support :( ) :) Mit Support ist nicht nur Kundendienst gemeint, sondern die Unterstützung von Plattformen, regelmäßige Wartung nach Kernel-Aktualisierungen, Paketpflege für Distributionen uvm.

    Aber je mehr Leute sich melden, desto mehr denken sie in Zukunft vielleicht drüber nach.

    Gruß Karsten
    neuken in de keuken!!!
  • georgygeorgy Beiträge: 0 [Apprentice Seeker]
    Auch ich habe mich jahrelang darüber geärgert, dass ich nur für die MyTomTom- bzw. MyDrive-Updates extra mein Fedora runterfahren und ein Win7 booten musste. Und je nach Umfang der Updates musste ich dann stundenlang warten, bis ich wieder ins Fedora "durfte".

    Natürlich hatte ich schon lange die Idee gehabt, das Ganze über ein virtuelles Win7 im Fedora-Host zu realisieren, aber das hatte nie funktioniert, weil die redirection des USB-Devices von Fedora nach Win7 nicht funktionierte und/oder weil das Navi im Win7 als Netzwerklaufwerk eingebunden wird, und das zugrundeliegende Fedora das Routing nicht richtig gemacht hatte. Genaue Details habe ich nie herausbekommen. Auch Google hatte mir da fast überhaupt nicht weitergeholfen.

    Im Februar habe ich es dann trotz aller Schwierigkeiten geschafft, das MyDrive im virtuellen Win7 zum Laufen zu bekommen! Z.B. habe ich das Update auf die neue Kartenversion 9.45 auf diese Art problemlos hinbekommen. Und - was für mich persönlich das Beste war - ich konnte in der Zwischenzeit beliebig im Fedora weiter werkeln, ohne dass das Navi sich im Geringsten gestört gefühlt hat. :-)

    Ich habe mir die Einzelschritte zwar nicht aufgeschrieben, weil da zwischendrin viel try-and-error dabei war. Ich kann die groben Schritte aber im Folgenden kurz beschreiben. Einige Anmerkungen vorweg:

    - Das Ganze ist definitiv /nicht/ für Fedora-Anfänger geeignet.
    - Ich setze ein fully updated Fedora 21 voraus.
    - Ich habe das Ganze nur für Win7 ausprobiert. Zu anderen Windows-Versionen kann ich nichts sagen.

    1. Im Fedora 21 Host ein virtuelles Win7 mittels virt-manager standardmässig installieren und zum Laufen bringen. Anleitungen kann man dazu über Google ohne grosse Schwierigkeiten finden. In der VM natürlich MyDrive installieren.

    2. Abändern der virt-manager Konfiguration, so dass die virtuelle Win7-Maschine mit virtio und spice läuft. (Das virtio trägt glaube ich nur dazu bei, dass die virtuelle Maschine akzeptabel schnell läuft.). Das Ganze muss letzten Endes auch im Gerätemanager des virtuellen Win7 sichtbar sein; sonst hat man irgend was falsch gemacht. Im virt-manager Konfiguratinsfenster des Win7 setzen: "Display Spice", "Channel Spice", "Video QXL").

    3. Im virt-manager die USB-redirection aktivieren. Dazu im Konfigurationsfenster der VM einige "USB-Redirectors" erzeugen und im eigentlichen Ansichtsfenster der VM im Top-Menu "Virtual Machine" die Auswahl "redirect USB Device" anklicken. Dann öffnet sich ein weiteres Menu, in dem man das TomTom-Gerät auswählen kann(!). Damit ist die korrekte Redirection des USB-Devices geschafft.

    4. Ändern der Netzwerkeinbindung des Fedora-Hosts (zunächst ohne die VM). Denn der virt-manager (oder der libvirtd?) erstellt eine standardmässige Bridge "virtbr0", die nichts mit dem LAN des Fedora-Hosts zu tun hat. Dazu macht er auch noch NAT (Kontrolle z.B. mit "ifconfig -a"). Mit dem standardmässig installierten NetworkManager habe ich die korrekte Änderung der Netzwerkeinbindung nicht geschafft. Ich habe ihn deshalb rausgeschmissen. Als Mindestes sollte man "systemctl stop NetworkManager; systemctl mask NetworkManager" machen, damit der nicht irgendwann doch wieder dazwischenfunkt. Jetzt steht der Fedora-Host allerdings ohne Netzanbindung da.

    4a. Eine Bridge br0 einrichten (Details sind über Google herauszubekommen), und das bisherige Netzlaufwerk (eth0 bei mir) in die Bridge einhängen. Dann in /etc/sysconfig/network-scripts, wie aus der guten alten Zeit bekannt, das ifcfg-br0 und ifcfg-eth0 konfigurieren. Abschliessend "chkconfig network on ; service network start". Bei mir war dann anschliessend noch ein "ifup br0" nötig. Jetzt sollte der Fedora-Host wieder normal über Netzaktivität verfügen. Man kann sich den Zustand der Bridge0 z.B. mit "brctl show" ansehen. Dort ist dann zunächst nur das eth0 drin. [Randbemerkung: Für mich kam noch die zusätzliche Hürde dazu, dass ich das VPN wieder zum Laufen bringen musste, das mir der NetworkManager so schön per GUI zur Verfügung gestellt hatte.]

    4b. Und jetzt noch dem virt-manager die Bridge br0 beibringen: Dazu im Konfigurationsfenster der VM den NIC-Eintrag anklicken den Menueintrag "specify shared device name" anklicken und dort die br0 eintragen. Ausserdem muss das vom virt-manager (oder vom libvirtd?) zur Verfügung gestellte default LAN virbr0 gelöscht werden! Das geht überraschenderweise auch im virt-manager GUI: Im Fenster "virt-machine manager" (also im ersten Fenster, das nach Aufruf der virt-manager erscheint, und wo man normalerweise sofort WIN7 auswählt) auf den Hostnamen (localhost bei mir) einen beherzten Rechtsklick machen. Dann auf "Details". Es erscheint ein neues Fenster. Darin auf "Network Interfaces" klicken. Dort das "virbr0" rausschmeissen.

    Wenn man alles richtig gemacht hat und dann das virtuelle WIN7 startet, sollte das Win7 normale Netzwerk-Konnektivität über br0 haben. Achtung: Das virtuelle Win7 ist jetzt im LAN des Fedora-Hosts direkt sichtbar! Sobald das Win7 bootet, fragt es jetzt den DHCP-Server des Fedora-Hosts nach einer IP-Adresse. Je nach Konstellation muss man auch die Firewall-Konfiguration des LAN bzw. des Fedora-Hosts anpassen!

    Zum Schluss braucht nur noch das TomTom-Navi anzustöpseln und, wie in 3. beschrieben, die Redirection zu aktivieren. ==> MyDrive funktioniert jetzt auch in einer VM!
  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,271 Superusers
    georgy schrieb:
    Auch ich habe mich jahrelang darüber geärgert, dass ich nur für die MyTomTom- bzw. MyDrive-Updates extra mein Fedora runterfahren und ein Win7 booten musste. Und je nach Umfang der Updates musste ich dann stundenlang warten, bis ich wieder ins Fedora "durfte".

    Natürlich hatte ich schon lange die Idee gehabt, das Ganze über ein virtuelles Win7 im Fedora-Host zu realisieren, aber das hatte nie funktioniert, weil die redirection des USB-Devices von Fedora nach Win7 nicht funktionierte und/oder weil das Navi im Win7 als Netzwerklaufwerk eingebunden wird, und das zugrundeliegende Fedora das Routing nicht richtig gemacht hatte. Genaue Details habe ich nie herausbekommen. Auch Google hatte mir da fast überhaupt nicht weitergeholfen.

    Im Februar habe ich es dann trotz aller Schwierigkeiten geschafft, das MyDrive im virtuellen Win7 zum Laufen zu bekommen! Z.B. habe ich das Update auf die neue Kartenversion 9.45 auf diese Art problemlos hinbekommen. Und - was für mich persönlich das Beste war - ich konnte in der Zwischenzeit beliebig im Fedora weiter werkeln, ohne dass das Navi sich im Geringsten gestört gefühlt hat. :-)

    Ich habe mir die Einzelschritte zwar nicht aufgeschrieben, weil da zwischendrin viel try-and-error dabei war. Ich kann die groben Schritte aber im Folgenden kurz beschreiben. Einige Anmerkungen vorweg:

    - Das Ganze ist definitiv /nicht/ für Fedora-Anfänger geeignet.
    - Ich setze ein fully updated Fedora 21 voraus.
    - Ich habe das Ganze nur für Win7 ausprobiert. Zu anderen Windows-Versionen kann ich nichts sagen.

    1. Im Fedora 21 Host ein virtuelles Win7 mittels virt-manager standardmässig installieren und zum Laufen bringen. Anleitungen kann man dazu über Google ohne grosse Schwierigkeiten finden. In der VM natürlich MyDrive installieren.

    2. Abändern der virt-manager Konfiguration, so dass die virtuelle Win7-Maschine mit virtio und spice läuft. (Das virtio trägt glaube ich nur dazu bei, dass die virtuelle Maschine akzeptabel schnell läuft.). Das Ganze muss letzten Endes auch im Gerätemanager des virtuellen Win7 sichtbar sein; sonst hat man irgend was falsch gemacht. Im virt-manager Konfiguratinsfenster des Win7 setzen: "Display Spice", "Channel Spice", "Video QXL").

    3. Im virt-manager die USB-redirection aktivieren. Dazu im Konfigurationsfenster der VM einige "USB-Redirectors" erzeugen und im eigentlichen Ansichtsfenster der VM im Top-Menu "Virtual Machine" die Auswahl "redirect USB Device" anklicken. Dann öffnet sich ein weiteres Menu, in dem man das TomTom-Gerät auswählen kann(!). Damit ist die korrekte Redirection des USB-Devices geschafft.

    4. Ändern der Netzwerkeinbindung des Fedora-Hosts (zunächst ohne die VM). Denn der virt-manager (oder der libvirtd?) erstellt eine standardmässige Bridge "virtbr0", die nichts mit dem LAN des Fedora-Hosts zu tun hat. Dazu macht er auch noch NAT (Kontrolle z.B. mit "ifconfig -a"). Mit dem standardmässig installierten NetworkManager habe ich die korrekte Änderung der Netzwerkeinbindung nicht geschafft. Ich habe ihn deshalb rausgeschmissen. Als Mindestes sollte man "systemctl stop NetworkManager; systemctl mask NetworkManager" machen, damit der nicht irgendwann doch wieder dazwischenfunkt. Jetzt steht der Fedora-Host allerdings ohne Netzanbindung da.

    4a. Eine Bridge br0 einrichten (Details sind über Google herauszubekommen), und das bisherige Netzlaufwerk (eth0 bei mir) in die Bridge einhängen. Dann in /etc/sysconfig/network-scripts, wie aus der guten alten Zeit bekannt, das ifcfg-br0 und ifcfg-eth0 konfigurieren. Abschliessend "chkconfig network on ; service network start". Bei mir war dann anschliessend noch ein "ifup br0" nötig. Jetzt sollte der Fedora-Host wieder normal über Netzaktivität verfügen. Man kann sich den Zustand der Bridge0 z.B. mit "brctl show" ansehen. Dort ist dann zunächst nur das eth0 drin. [Randbemerkung: Für mich kam noch die zusätzliche Hürde dazu, dass ich das VPN wieder zum Laufen bringen musste, das mir der NetworkManager so schön per GUI zur Verfügung gestellt hatte.]

    4b. Und jetzt noch dem virt-manager die Bridge br0 beibringen: Dazu im Konfigurationsfenster der VM den NIC-Eintrag anklicken den Menueintrag "specify shared device name" anklicken und dort die br0 eintragen. Ausserdem muss das vom virt-manager (oder vom libvirtd?) zur Verfügung gestellte default LAN virbr0 gelöscht werden! Das geht überraschenderweise auch im virt-manager GUI: Im Fenster "virt-machine manager" (also im ersten Fenster, das nach Aufruf der virt-manager erscheint, und wo man normalerweise sofort WIN7 auswählt) auf den Hostnamen (localhost bei mir) einen beherzten Rechtsklick machen. Dann auf "Details". Es erscheint ein neues Fenster. Darin auf "Network Interfaces" klicken. Dort das "virbr0" rausschmeissen.

    Wenn man alles richtig gemacht hat und dann das virtuelle WIN7 startet, sollte das Win7 normale Netzwerk-Konnektivität über br0 haben. Achtung: Das virtuelle Win7 ist jetzt im LAN des Fedora-Hosts direkt sichtbar! Sobald das Win7 bootet, fragt es jetzt den DHCP-Server des Fedora-Hosts nach einer IP-Adresse. Je nach Konstellation muss man auch die Firewall-Konfiguration des LAN bzw. des Fedora-Hosts anpassen!

    Zum Schluss braucht nur noch das TomTom-Navi anzustöpseln und, wie in 3. beschrieben, die Redirection zu aktivieren. ==> MyDrive funktioniert jetzt auch in einer VM!

    Ich nutze zwar kein Fedora (Bin überwiegend Win-User), bedanke mich aber trotzdem für deine Anleitung! In meinen Fällen, wo ich Linux hatte, hat es unter Ubuntu immer mit der VMWare Workstation und dem reinreichen des USB-Gerätes geklappt Bei einigen anderen nicht. Umso besser, dass wir jetzt noch eine Lösung parat haben ;)
    neuken in de keuken!!!
  • CH4CH4 Beiträge: 1 [Apprentice Traveler]
    Eine gute Möglichkeit, Windows und TomTom Home2 in einer virtuellen Umgebung unter verschiedensten Linuxdistributionen zuverlässig laufen zu lassen ist "Oracle VM VirtualBox" (für Privatanwender kostenlos!!!) - XP, Vista, Win7, Win8 - alles geht!

    Da mich der TomTom-Support auf meine Anfrage nach Unterstützung von sogenannten Windowsemulatoren - WINE - unter Linux auf diesen Beitrag aufmerksam machte, habe ich TomTom einen Vorschlag unterbreitet:

    zuerst einmal meine zweite Anfrage:
    Offenbar haben Sie mein Anliegen nicht ganz verstanden.
    Ich sprach auch nicht von einer direkten, nativen Linuxunterstützung, sondern von der Möglichkeit, Ihre Software "ordentlich" zu programmieren, sodass sie unter der kommerziellen Windowsemulation "CrossoverOffice" und der freien Alternative namens "Wine" lauffähig ist - selbst propietäre Microsoft-Software wie InternetExplorer, Microsoft Office und viele andere sind unter genannten Windowsemulatoren ( !!! nicht zu verwechseln mit virtuellen Umgebungen, welche wieder unnötigerweise eine Betriebssystem-Lizenz erfordern würden) in vollem Umfang lauffähig.
    Warum schaffen Sie das nicht???
    Darauf wüsste ich gerne die Antwort!!!

    meine dritte Anfrage:
    vielen Dank für Ihre Information und den Link zum Forum,
    aber ...
    verzeihen Sie bitte den Ausdruck für die verzweifelten Bemühungen des zitierten Forum-Posters :"arme Sau".
    Eine Lösung mittels Virtueller Maschine (XP) unter verschieden Linuxdistributionen in mehreren Generationen betreibe ich seit vielen Jahren erfolgreich und habe damit unsere TomTom-Navis regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.
    Seit der Support für XP vorbei ist, bleibt mir nur noch eine Vista-Lizenz von einem Notebook, welches mittlerweile auch unter Linux läuft, mit Vista in Virtueller Maschine - damit geht es natürlich auch.
    Sobald aber der Support für Vista eingestellt wird, habe ich kein Interesse, unnötigerweise Mittel für eine Windows-Lizenz zu verwenden, nur um meine TomTom-Geräte auf dem Laufenden zu halten.
    Konkret erwarte ich von Ihnen auch keine native Linuxunterstützung - für Ihre Entscheidung werden Sie triftige Gründe zu haben. Ich habe aber eine Bitte:
    Diskutieren Sie doch bitte einmal meinen Vorschlag, Ihre Software so zu programmieren, dass sie unter dem freien Windows-Emulator WINE (nicht zu verwechseln mit einer Virtuellen Maschine) lauffähig ist.
    Internationale Recherche in Frankreich, England etc. bestätigt mir, dass TomTom Home vor der Version 2 unter WINE lauffähig war, und mit einem kleinen Workaround auch der Datentransfer wie Kartenupdate usw. funktionierte.
    Warum haben Sie das eingestellt?
    Mit einer solchen Lösung könnten Sie vermuteten Supportproblemen und Erfüllungsverpflichtungen einer Linuxbasierten Version aus dem Weg gehen und trotzdem eine stets zunehmende Zahl an begeisterten Linux-Usern und TomTom-Fans gewinnen.

    HG
    Christoph
  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,271 Superusers
    CH4 schrieb:
    Eine gute Möglichkeit, Windows und TomTom Home2 in einer virtuellen Umgebung unter verschiedensten Linuxdistributionen zuverlässig laufen zu lassen ist "Oracle VM VirtualBox" (für Privatanwender kostenlos!!!) - XP, Vista, Win7, Win8 - alles geht!

    Da mich der TomTom-Support auf meine Anfrage nach Unterstützung von sogenannten Windowsemulatoren - WINE - unter Linux auf diesen Beitrag aufmerksam machte, habe ich TomTom einen Vorschlag unterbreitet:

    zuerst einmal meine zweite Anfrage:
    Offenbar haben Sie mein Anliegen nicht ganz verstanden.
    Ich sprach auch nicht von einer direkten, nativen Linuxunterstützung, sondern von der Möglichkeit, Ihre Software "ordentlich" zu programmieren, sodass sie unter der kommerziellen Windowsemulation "CrossoverOffice" und der freien Alternative namens "Wine" lauffähig ist - selbst propietäre Microsoft-Software wie InternetExplorer, Microsoft Office und viele andere sind unter genannten Windowsemulatoren ( !!! nicht zu verwechseln mit virtuellen Umgebungen, welche wieder unnötigerweise eine Betriebssystem-Lizenz erfordern würden) in vollem Umfang lauffähig.
    Warum schaffen Sie das nicht???
    Darauf wüsste ich gerne die Antwort!!!

    meine dritte Anfrage:
    vielen Dank für Ihre Information und den Link zum Forum,
    aber ...
    verzeihen Sie bitte den Ausdruck für die verzweifelten Bemühungen des zitierten Forum-Posters :"arme Sau".
    Eine Lösung mittels Virtueller Maschine (XP) unter verschieden Linuxdistributionen in mehreren Generationen betreibe ich seit vielen Jahren erfolgreich und habe damit unsere TomTom-Navis regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.
    Seit der Support für XP vorbei ist, bleibt mir nur noch eine Vista-Lizenz von einem Notebook, welches mittlerweile auch unter Linux läuft, mit Vista in Virtueller Maschine - damit geht es natürlich auch.
    Sobald aber der Support für Vista eingestellt wird, habe ich kein Interesse, unnötigerweise Mittel für eine Windows-Lizenz zu verwenden, nur um meine TomTom-Geräte auf dem Laufenden zu halten.
    Konkret erwarte ich von Ihnen auch keine native Linuxunterstützung - für Ihre Entscheidung werden Sie triftige Gründe zu haben. Ich habe aber eine Bitte:
    Diskutieren Sie doch bitte einmal meinen Vorschlag, Ihre Software so zu programmieren, dass sie unter dem freien Windows-Emulator WINE (nicht zu verwechseln mit einer Virtuellen Maschine) lauffähig ist.
    Internationale Recherche in Frankreich, England etc. bestätigt mir, dass TomTom Home vor der Version 2 unter WINE lauffähig war, und mit einem kleinen Workaround auch der Datentransfer wie Kartenupdate usw. funktionierte.
    Warum haben Sie das eingestellt?
    Mit einer solchen Lösung könnten Sie vermuteten Supportproblemen und Erfüllungsverpflichtungen einer Linuxbasierten Version aus dem Weg gehen und trotzdem eine stets zunehmende Zahl an begeisterten Linux-Usern und TomTom-Fans gewinnen.

    HG
    Christoph

    Es liegt nicht an TomTom, wenn es nicht unter Wine oder Crossover läuft. Diese Projekte versuchen, die Win32-API nachzubauen (Nicht zu emulieren - Wine ist kein Emulator!), was in manchen Fällen gelingt. Dort geht es aber hauptsächlich um "Altlasten" wie die WinForms und ältere Versionen der Win32 API. Aktuelle - marktübliche - Geschichten wie WPF oder .NET laufen auch nicht mit Wine problemlos (Auch nicht mit Mono).

    Da MDC aber auch unter Mac OS laufen soll, werden universelle Bibliotheken verwendet - Qt, nur um eine davon zu nennen. Die Abhängigkeiten zu Win32 sind hier recht gering. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Kompatibilität zu einigen Third-Party-Libs von Wine nicht gegeben ist. Es wäre also zu einfach, da nur auf TomTom rumzuhacken. Würde MDC mit den von 2000 / 2002 üblichen Techniken laufen, würde es mit Wine gehen - moderne Software hat mit Wine große Probleme. Oder umgekehrt :D

    Davon ab würde ich ohnehin von Wine / CrossOver abraten, wenn es um Firmware-Updates o.Ä. geht. Man weiss nie - vielleicht tritt erst im letzten Schritt ein Fehler auf, während die Dateien kopiert werden? (Die Wine-Libs sind ja nur durch reverse engineering entstanden - eine offizielle Doku der Win32-API gibt es ja in der Form nicht). Dann ist dein TomTom schnell defekt :(

    Deswegen lieber den Weg mit der VM gehen und alles ist gut :)
    neuken in de keuken!!!
  • HelenH55HelenH55 Beiträge: 8 [Legendary Explorer]
    Ich nutze seit ewigen Zeiten Linux, aktuell Ubuntu 14.04. Für einige Programme habe ich mir zwangsweise Win7 unter VMware installiert, die funktionieren soweit auch gut.

    TomTom MyDrive Connect habe ich dort auch laufen, jedoch bekomme ich keine Verbindung zum TomTom 6000 hin. D.h. obwohl mir anzeigt, dass der TomTom mit der VM verbunden ist, meldet das MyDrive Connect ganz einfach "Nicht verbunden".

    Was muss ich, in der VM und/oder im Win7, anders konfigurieren, damit ich mein TomTom aktuell halten kann? Die Lösung, mein TomTom ab und zu auf dem Rechner von Freunden zu aktualisieren ist auf Dauer kein akzeptabler Workaround!

    Linux ist ja schliesslich aus seiner Phase als Nischenprodukt heraus und die 'Ausrede' es gäbe zuviele Varianten davon scheint mir etwas zu platt! Software der unterschiedlichen Distributionen lässt sich auf anderen Linux System eben doch installieren.

    Vielleicht hilft es die Entscheider bei TomTom zu bewegen, sich zu bewegen, wenn mehr Linux Anwender Flagge zeigen würden!?

    *Grinst* - wie wäre es mit einem 'Like'?
  • karstenkkarstenk Beiträge: 4,271 Superusers
    Ich melde mich hier mal als momentaner Linux-User (mein Win-Rechner ist schonlange aus), aber auf dem Desktop sind wir fast alleine. Die 3%-Marke werden wird nicht im Ansatz durchbrechen :( Und ich denke mal, ein Marktanteil von 10 - 15% wären für TomTom erforderlich. Das wird so schnell (wenn überhaupt) nicht klappen :(

    Nischenprodukt auf dem Desktop trifft leider noch zu :( Smartphones und Server sieht schon besser aus :)
    neuken in de keuken!!!
  • TomDoneTomDone Beiträge: 9,319 Superuser
    Schau mal in deiner Win7 Installation, ob du dort im Gerätemanager einen Netzwerkadapter TomTom findest.
    Eventuell aus dem Installationsverzeichnis von MyDrive Connevt unter Driver/Inf den Treiber neu installieren.
  • ozoffiozoffi Beiträge: 290 [Renowned Wayfarer]
    Hallo!
    Habe sowohl Virtual-Box, als auch VM-Ware (https://my.vmware.com/de/web/vmware/free#desktop_end_user_computing/vmware_player/7_0) - in Virtual-Box wird USB nicht durchgereicht... warum auch immer. Bei VM-Ware funktioniert das alles klaglos
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